Marken-Sterben: 450 Smartphone-Brands sind seit 2017 verschwunden
2017 war der Markt für Smartphones noch ein anderer, mehr als 700 Marken tummelten sich weltweit. Sechs Jahre später sind rund 450 dieser Brands nicht mehr aktiv. Doch wie kam es zu dieser Entwicklung? Eine Analyse beleuchtet jetzt das große Marken-Sterben.
Als erfahrener Smartphone-Nutzer ist man es gewohnt, große Marken wie Nokia oder Blackberry kommen und gehen zu sehen. Eine Analyse der Marktforschungs-Experten von Counterpoint erzählt jetzt eine sehr interessante Geschichte vom großen Marken-Sterben der letzten Jahre.
2017, also genau zehn Jahre nach dem Launch des ersten iPhone, hatte der Smartphone-Markt im Hinblick auf die Zahl der Anbieter seinen Höhepunkt erreicht. Damals konkurrierten fast 720 Marken weltweit um Kunden. Sechs Jahre später werden nur noch von etwas mehr als 250 Brands Verkäufe registriert.
Analyse von Counterpoint: 450 Brands sterben in sechs Jahren
Im Übergang des Marktes von 2G zu 3G/4G hatten viele der kleine Marktteilnehmer von der starken Nachfrage nach Einsteigergeräten profitiert. In den letzten Jahren hat sich aber weltweit ein starkes Bedürfnis der Kunden nach "besseren Spezifikationen" entwickelt, denen viele kleine Marken nicht mehr nachkommen können. Die aggressive Preispolitik chinesischer Marken wie Xiaomi, OPPO und vivo habe ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen.
"Eine reifere Smartphone-Nutzerbasis, bessere Forschungs- und Entwicklungsinnovationen der großen Marken, die Expansion konkurrierender größerer Marken und schwierige makroökonomische Bedingungen waren die Hauptgründe für diesen Trend zur Marktkonsolidierung", so das Fazit der Marktexperten.
Siehe auch:
2017, also genau zehn Jahre nach dem Launch des ersten iPhone, hatte der Smartphone-Markt im Hinblick auf die Zahl der Anbieter seinen Höhepunkt erreicht. Damals konkurrierten fast 720 Marken weltweit um Kunden. Sechs Jahre später werden nur noch von etwas mehr als 250 Brands Verkäufe registriert.
Analyse von Counterpoint: 450 Brands sterben in sechs Jahren
Klare Gründe
Ein klarer Grund für diese Entwicklung ist nach Ansicht der Experten das langsame Aussterben der "lokalen Könige". "Die meisten lokalen Marken sind in niedrigeren Preisklassen und in Regionen mit fragmentierten Märkten in weiten geografischen Gebieten wie Asien-Pazifik, Lateinamerika, Naher Osten und Afrika tätig", so Counterpoint in seiner Analyse.Im Übergang des Marktes von 2G zu 3G/4G hatten viele der kleine Marktteilnehmer von der starken Nachfrage nach Einsteigergeräten profitiert. In den letzten Jahren hat sich aber weltweit ein starkes Bedürfnis der Kunden nach "besseren Spezifikationen" entwickelt, denen viele kleine Marken nicht mehr nachkommen können. Die aggressive Preispolitik chinesischer Marken wie Xiaomi, OPPO und vivo habe ebenfalls zu dieser Entwicklung beigetragen.
"Eine reifere Smartphone-Nutzerbasis, bessere Forschungs- und Entwicklungsinnovationen der großen Marken, die Expansion konkurrierender größerer Marken und schwierige makroökonomische Bedingungen waren die Hauptgründe für diesen Trend zur Marktkonsolidierung", so das Fazit der Marktexperten.
Zusammenfassung
- 2017 gab es weltweit über 700 Smartphone-Marken, 2023 sind es nur noch 250.
- Experten sehen Hauptgrund in Aussterben "lokaler Könige".
- Viele kleine Marken konnten Anforderungen an "bessere Spezifikationen" nicht erfüllen.
- Aggressive Preispolitik großer chinesischer Marken hat zu Marktkonsolidierung beigetragen.
- Reifere Nutzerbasis und Forschungs- & Entwicklungsinnovationen der großen Marken sind weitere Gründe.
Siehe auch:
- PCs und Smartphones: Hardware-Hersteller müssen auch 2023 leiden
- Der Handel mit gebrauchten Smartphones erlebt einen Boom
- Verbraucherschützer: Smartphone-Reparaturen sind viel zu teuer
- Smartphones: Trend geht zum Billig-Modell - trotzdem legt Apple klar zu
- Sony: Smartphone-Bilder sind 2024 besser als von Spiegelreflexkameras
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