Alles alt, alles anders! Microsoft bedauert gigantischen Xbox-Leak
Microsoft hat nach der versehentlichen Veröffentlichung einer Vielzahl von internen Dokumenten seiner Spielesparte erstmals reagiert. Xbox-Chef Phil Spencer bedauerte die Leaks und erklärte, dass sich viele der Pläne mittlerweile geändert hätten, weil die Dokumente älter sind.
Daraus entstanden diverse Leaks, da dort unter anderem eine Roadmap bis zum Jahr 2030 zu finden war, in der zum Beispiel neue Controller, die für 2024 erwarteten aufgefrischten Modelle der aktuellen Konsolengeneration und diverse Details zu Microsofts Plänen für die nähere Zukunft der Xbox und des Cloud-Gaming-Geschäfts zu sehen waren.
In einer E-Mail an die Mitarbeiter, die unter anderem von dem US-Blog The Verge veröffentlicht wurde, schrieb Spencer, dass es ärgerlich sei, die Dokumente aus dem Verfahren rund um die Activision-Übernahme auf diese unbeabsichtigte Weise öffentlich zu sehen, obwohl diese meist über ein Jahr alt seien und sich die Pläne weiterentwickelt hätten. Man wolle daher in Zukunft mehr tun, um die internen Informationen besser zu schützen.
Alle Mitglieder der Teams von Microsoft würden stets großen Aufwand, viel Hingabe und Energie in ihre Arbeit stecken und dieser Weg sei nie die Art, wie diese harte Arbeit mit der Community geteilt werden sollte. Tatsächlich sind die Dokumente mit einem Datum vom Mai 2022 versehen. Wie viel sich seitdem geändert hat, bleibt abzuwarten, doch dürften viele Vorhaben noch immer genau so geplant sein.
So sind zum Beispiel ein Handheld-Gerät und eine Art Mini-Xbox als reine Streaming-"Receiver" für Xbox-Spiele in der Präsentation mit der Roadmap bis 2030 enthalten, doch wurden diese Produkte schon vor einiger Zeit auf Eis gelegt. Dies hatte Spencer selbst schon vor einigen Monaten bestätigt. Andererseits dürfte an den Plänen für eine Auffrischung der aktuellen Xbox-Generation zur Mitte ihres Produkt-Lebenszyklus' im nächsten Jahr und den Plänen für Hybrid-Gaming mit der nächsten Konsolengeneration durchaus etwas dran sein.
Siehe auch:
Fehler beim Umgang mit Gerichtsdokumenten
Microsoft hatte gestern einen harten Tag, was seine geschäftlichen Interna angeht, weil jemand versehentlich eine Vielzahl von Dokumenten der Xbox-Sparte auf einen Server des US-Justizministeriums lud, der im Zuge des Rechtsstreits zwischen dem Softwarekonzern und der US-Handelsaufsicht FTC um die Übernahme von Activision Blizzard öffentlich zugänglich ist.Daraus entstanden diverse Leaks, da dort unter anderem eine Roadmap bis zum Jahr 2030 zu finden war, in der zum Beispiel neue Controller, die für 2024 erwarteten aufgefrischten Modelle der aktuellen Konsolengeneration und diverse Details zu Microsofts Plänen für die nähere Zukunft der Xbox und des Cloud-Gaming-Geschäfts zu sehen waren.
Xbox-Chef übt sich in Selbstkritik
Spencer zufolge sind diese Angaben und Bilder aber nicht mehr aktuell. Es habe sich seitdem viel verändert, so dass man jetzt und in Zukunft gespannt sein dürfe, was da kommt. Dennoch sei es bedauerlich, dass die Arbeit des Xbox-Teams auf diese Weise vorab öffentlich gemacht werde. Man werde über "die echten Pläne" informieren, sobald man dazu bereit sei, erklärte der Xbox-Chef über X/Twitter.In einer E-Mail an die Mitarbeiter, die unter anderem von dem US-Blog The Verge veröffentlicht wurde, schrieb Spencer, dass es ärgerlich sei, die Dokumente aus dem Verfahren rund um die Activision-Übernahme auf diese unbeabsichtigte Weise öffentlich zu sehen, obwohl diese meist über ein Jahr alt seien und sich die Pläne weiterentwickelt hätten. Man wolle daher in Zukunft mehr tun, um die internen Informationen besser zu schützen.
Alle Mitglieder der Teams von Microsoft würden stets großen Aufwand, viel Hingabe und Energie in ihre Arbeit stecken und dieser Weg sei nie die Art, wie diese harte Arbeit mit der Community geteilt werden sollte. Tatsächlich sind die Dokumente mit einem Datum vom Mai 2022 versehen. Wie viel sich seitdem geändert hat, bleibt abzuwarten, doch dürften viele Vorhaben noch immer genau so geplant sein.
So sind zum Beispiel ein Handheld-Gerät und eine Art Mini-Xbox als reine Streaming-"Receiver" für Xbox-Spiele in der Präsentation mit der Roadmap bis 2030 enthalten, doch wurden diese Produkte schon vor einiger Zeit auf Eis gelegt. Dies hatte Spencer selbst schon vor einigen Monaten bestätigt. Andererseits dürfte an den Plänen für eine Auffrischung der aktuellen Xbox-Generation zur Mitte ihres Produkt-Lebenszyklus' im nächsten Jahr und den Plänen für Hybrid-Gaming mit der nächsten Konsolengeneration durchaus etwas dran sein.
Zusammenfassung
- Versehentliche Veröffentlichung interner Xbox-Dokumente auf US-Justizministeriums-Server
- Leaks enthalten Roadmap bis 2030 mit geplanten Produkten und Strategien
- Xbox-Chef Phil Spencer bedauert Leaks, erklärt viele Pläne für veraltet
- Dokumente stammen aus dem Rechtsstreit um die Übernahme von Activision Blizzard
- Microsoft plant Maßnahmen zum besseren Schutz interner Informationen
- Einige vorgestellte Produkte wie Handheld-Gerät und Mini-Xbox bereits auf Eis gelegt
- Aktualisierung der Xbox-Generation und Hybrid-Gaming-Pläne wahrscheinlich noch aktuell
Siehe auch:
- Xbox-Leak: Das ist Microsofts neuer Controller für "Direct-To-Cloud"
- Leak: Jetzt gibt es auch noch erste technische Details zur nächsten Xbox
- Xbox-Chef Phil Spencer würde am liebsten Nintendo übernehmen
- Microsoft-Leak: Xbox Series X Refresh mit neuem Design, ohne Laufwerk
- Interne Gespräche: Microsoft peilt nächste Xbox-Generation für 2028 an
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