Unabsichtliche iPhone-Notfall-SMS führt zu Hubschrauberrettung
Im Englischen bezeichnet man als "Butt-Dial", also "Hintern-Wahl", das unabsichtliche Betätigen einer Nummer. Eine derartige Panne ist in den meisten Fällen völlig harmlos, im Fall eines US-amerikanischen Wanderers führte das dazu, dass ein Hubschrauber ausrücken musste.
Cook schreibt, dass er im vergangenen Juni eine Wandertour im Dinosaur National Monument-Nationalpark gemacht hat. Er nahm sein iPhone 14 mit, weil er dachte, dass es eine gute Idee wäre, ein Smartphone mit Satelliten-Unterstützung zu haben - eben für Notfälle.
Das stellte sich hingegen als eine nicht ganz so gute Idee heraus: Denn er bzw. sein iPhone löste eine unfreiwillige Such- und Rettungsmission aus. "Beim Ausschalten des Telefons (oder dem, was ich dafür hielt, indem ich gleichzeitig die Lautstärke- und die Seitentaste gedrückt hielt), löste ich versehentlich - und ich weiß bis heute nicht, was passiert ist - einen SOS-Alarm aus", schreibt Cook.
Cook weiter: "Ich dachte, mein Handy sei ausgeschaltet, warf es in meine Bauchtasche und ging zurück in die Schlucht." Was er zu diesem Zeitpunkt eben nicht wusste: Er benachrichtigte die lokalen Notfallstellen, diese bekamen zu lesen, dass jemand krank geworden ist oder sich verletzt habe.
Etwa eine halbe Stunde später tauchte ein Helikopter auf. Cook wunderte sich, denn schließlich schien in seiner Wandergruppe alles in Ordnung zu sein. Er kam auf die Gedanken, sein iPhone zu überprüfen und tatsächlich bemerkte er, dass er eine Notfall-SMS abgeschickt hat - und auf Rückfragen nicht sofort reagiert hat. Cook gab sein Smartphone dem Guide und dieser benachrichtigte schnell die Einsatzkräfte und die Rettung konnte abgebrochen werden. Cook: "Bis heute kann ich mir nicht erklären, was passiert ist."
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Lebensrettend, aber immer wieder auch Fehlalarme
Am vergangenen Dienstag begann Apple sein alljährliches Apple-Event mit einer rührenden Story über Menschen, deren Leben durch Apple-Produkte gerettet wurden. Und wenn man das Apple-typische Pathos herausrechnet, so kann man sicherlich nicht leugnen, dass die Technik des Unternehmens - darunter die Sturzerkennung und Notfall-SMS - Leben retten kann. Doch sie kann auch einmal ins Auge gehen, wie John Cook, Co-Gründer der Technikseite GeekWire berichtet.Cook schreibt, dass er im vergangenen Juni eine Wandertour im Dinosaur National Monument-Nationalpark gemacht hat. Er nahm sein iPhone 14 mit, weil er dachte, dass es eine gute Idee wäre, ein Smartphone mit Satelliten-Unterstützung zu haben - eben für Notfälle.
Das stellte sich hingegen als eine nicht ganz so gute Idee heraus: Denn er bzw. sein iPhone löste eine unfreiwillige Such- und Rettungsmission aus. "Beim Ausschalten des Telefons (oder dem, was ich dafür hielt, indem ich gleichzeitig die Lautstärke- und die Seitentaste gedrückt hielt), löste ich versehentlich - und ich weiß bis heute nicht, was passiert ist - einen SOS-Alarm aus", schreibt Cook.
Cook weiter: "Ich dachte, mein Handy sei ausgeschaltet, warf es in meine Bauchtasche und ging zurück in die Schlucht." Was er zu diesem Zeitpunkt eben nicht wusste: Er benachrichtigte die lokalen Notfallstellen, diese bekamen zu lesen, dass jemand krank geworden ist oder sich verletzt habe.
Etwa eine halbe Stunde später tauchte ein Helikopter auf. Cook wunderte sich, denn schließlich schien in seiner Wandergruppe alles in Ordnung zu sein. Er kam auf die Gedanken, sein iPhone zu überprüfen und tatsächlich bemerkte er, dass er eine Notfall-SMS abgeschickt hat - und auf Rückfragen nicht sofort reagiert hat. Cook gab sein Smartphone dem Guide und dieser benachrichtigte schnell die Einsatzkräfte und die Rettung konnte abgebrochen werden. Cook: "Bis heute kann ich mir nicht erklären, was passiert ist."
Zusammenfassung
- US-Wanderer löst versehentlich SOS-Alarm auf iPhone aus
- Unfreiwillige Such- und Rettungsmission durch "Butt-Dial"
- Wanderer dachte, er hätte iPhone ausgeschaltet
- Lokale Notfallstellen erhielten Meldung über Verletzung oder Krankheit
- Rettungshelikopter erschien etwa 30 Minuten später
- Wanderer bemerkte versehentlich abgeschickte Notfall-SMS
- Rettungseinsatz konnte nach Kontaktaufnahme abgebrochen werden
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