Angriff auf Ukraine-Nachschub? - Funksignal bringt 20 Züge zum Stehen
Am Wochenende wurden in einem konzentrierten Angriff Züge der polnischen Eisenbahn zum Stehen gebracht. Hinter der Störung stehen dabei wahrscheinlich Kräfte, die mit der Aktion den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine unterstützen wollen.
Als nun am Wochenende plötzlich rund 20 Züge der polnischen Eisenbahn plötzlich stehenblieben und das dafür verantwortliche Störsignal mit Aufnahmen der russischen Nationalhymne und einer Ansprache des Diktators Wladimir Putin begleitet wurde, übernahm der polnische Geheimdienst ABW die weiteren Ermittlungen.
"Im Moment schließen wir nichts aus", sagte Stanislaw Zaryn, ein hochrangiger Sicherheitsbeamter Polens, laut eines BBC-Berichtes. "Wir wissen, dass es seit einigen Monaten Versuche gibt, den polnischen Staat zu destabilisieren. Solche Versuche wurden von der Russischen Föderation in Zusammenarbeit mit Weißrussland unternommen."
Man benötigte hier nur einen billigen Radiosender, der auf der richtigen Frequenz das passende Signal ausstrahlte. Die entsprechenden Informationen dazu sind seit längerer Zeit öffentlich bekannt. Man muss sich lediglich wenige Kilometer entfernt vom jeweiligen Zug aufhalten, um die Störung herbeizuführen. Die Vorfälle am Wochenende sorgten für einige Verspätungen, Menschen kamen nicht zu Schaden.
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Geheimdienst ermittelt
Polen ist einer der aktivsten Unterstützer der ukrainischen Verteidigungsmaßnahmen gegen die russische Invasion. Insbesondere in der Logistik spielt das Land eine bedeutungsvolle Rolle und über sein Eisenbahnnetz führen diverse Versorgungsrouten mit Gütern aller Art und auch militärischem Equipment.Als nun am Wochenende plötzlich rund 20 Züge der polnischen Eisenbahn plötzlich stehenblieben und das dafür verantwortliche Störsignal mit Aufnahmen der russischen Nationalhymne und einer Ansprache des Diktators Wladimir Putin begleitet wurde, übernahm der polnische Geheimdienst ABW die weiteren Ermittlungen.
"Im Moment schließen wir nichts aus", sagte Stanislaw Zaryn, ein hochrangiger Sicherheitsbeamter Polens, laut eines BBC-Berichtes. "Wir wissen, dass es seit einigen Monaten Versuche gibt, den polnischen Staat zu destabilisieren. Solche Versuche wurden von der Russischen Föderation in Zusammenarbeit mit Weißrussland unternommen."
Bekannte Schwachstelle
Entgegen erster Meldungen handelte es sich streng genommen aber nicht um einen Cyberangriff. Die Attacke, die die Züge in der Umgebung der Stadt Szczecin nahe der deutschen Grenze, per Notbremsung zum Halten brachte, setzte vielmehr auf eine Altlast in der Infrastruktur der polnischen Bahn.Man benötigte hier nur einen billigen Radiosender, der auf der richtigen Frequenz das passende Signal ausstrahlte. Die entsprechenden Informationen dazu sind seit längerer Zeit öffentlich bekannt. Man muss sich lediglich wenige Kilometer entfernt vom jeweiligen Zug aufhalten, um die Störung herbeizuführen. Die Vorfälle am Wochenende sorgten für einige Verspätungen, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Zusammenfassung
- Züge der polnischen Eisenbahn durch konzentrierten Angriff gestoppt
- Vermuteter Hintergrund: Unterstützung des russischen Angriffskriegs auf Ukraine
- Polen spielt wichtige Rolle in Logistik und Versorgung der Ukraine
- Störsignal begleitet von russischer Nationalhymne und Putin-Ansprache
- Polnischer Geheimdienst ABW ermittelt, Destabilisierungsversuche vermutet
- Kein Cyberangriff, sondern Ausnutzung von Altlast in Bahninfrastruktur
- Keine Personenschäden, jedoch Verspätungen durch Vorfälle.
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