KI ist das neue Öl: Arabische Staaten kaufen etliche Nvidia-Superchips
KI-Chips sind das neue Öl. So oder so ähnlich lautet offenbar die Logik der Golfstaaten Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE), denn diese kaufen derzeit massenhaft neue, KI-spezifische "Superchips" von Nvidia, um damit eigene Supercomputer zu bauen.
Der H100 ist der neueste Grafikprozessor von Nvidia, der von Firmenchef Jen-Hsun Huang auch als "Superchips" bezeichnet wird und angeblich erstmals speziell für die Verwendung für "generative Künstliche Intelligenz" entwickelt wurde. Jeder Nvidia H100 kostet laut dem Hersteller ganze 40.000 US-Dollar.
Auch die Vereinigten Arabischen Emirate sollen sich den Quellen zufolge ebenfalls Zugriff auf "tausende" H100 gesichert haben. Das Land will damit sicherstellen, dass man selbst große KI-Computer bauen kann und nicht auf Dienste aus dem Ausland angewiesen ist. Man wolle schlicht nicht von China oder den USA abhängig sein, hieß es von einer der Quellen des Berichts.
Die Lieferung der Chips nach Saudi-Arabien soll bis Ende 2023 erfolgen, wobei das Land rund 120 Millionen Dollar dafür zahlt. Mit ihnen soll ein neuer Supercomputer namens Shaheen III gebaut werden, in dem rund 700 der Chips ihren Dienst erledigen werden. Was mit den restlichen H100-Chips geschieht, ist derzeit noch unklar. Die in den Golfstaaten entwickelten Supercomputer werden dort vor allem von chinesischen Forschern und Entwicklern gebaut, die mittlerweile kaum noch in den USA bei KI-Firmen unterkommen können.
Kritiker warnen unterdessen, dass die Golfstaaten unter Umständen KI-Systeme nutzen könnten, um Bürger zu überwachen oder die Meinungsfreiheit einzuschränken. Außerdem könnte es ihrer Meinung nach sein, dass die dort entwickelten LLMs nicht die gleichen Sicherheitsmaßnahmen besitzen, die bei Firmen aus Europa oder den USA mit großem Aufwand implementiert werden, um zu verhindern, dass die KI-Systeme Fehlfunktionen haben.
Siehe auch:
Allein Saudi-Arabien hat über 3000 H100 gekauft
Sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate haben in den letzten Wochen laut den Quellen der Financial Times begonnen, hohe Stückzahlen der neuesten Nvidia KI-Chips vom Typ H100 zu kaufen. Zusammen haben die beiden Länder, die eigentlich vor allem als Förderer von fossilen Brennstoffen bekannt sind, mehrere tausend H100-Chips gekauft.Der H100 ist der neueste Grafikprozessor von Nvidia, der von Firmenchef Jen-Hsun Huang auch als "Superchips" bezeichnet wird und angeblich erstmals speziell für die Verwendung für "generative Künstliche Intelligenz" entwickelt wurde. Jeder Nvidia H100 kostet laut dem Hersteller ganze 40.000 US-Dollar.
Mehrere große Supercomputer für LLMs geplant
Saudi-Arabien hat nach Angaben von Quellen aus dem Umfeld von Nvidia und seinem wichtigsten Vertragsfertiger TSMC allein mindestens 3000 H100-Superchips geordert. Diese wurden durch eine Forschungseinrichtung namens Kaust (King Abdulla University of Science and Technology) eingekauft, um damit mehrere Supercomputer zu bauen, die zur Entwicklung eigener Large Language Models (LLMs) verwendet werden sollen.Auch die Vereinigten Arabischen Emirate sollen sich den Quellen zufolge ebenfalls Zugriff auf "tausende" H100 gesichert haben. Das Land will damit sicherstellen, dass man selbst große KI-Computer bauen kann und nicht auf Dienste aus dem Ausland angewiesen ist. Man wolle schlicht nicht von China oder den USA abhängig sein, hieß es von einer der Quellen des Berichts.
Die Lieferung der Chips nach Saudi-Arabien soll bis Ende 2023 erfolgen, wobei das Land rund 120 Millionen Dollar dafür zahlt. Mit ihnen soll ein neuer Supercomputer namens Shaheen III gebaut werden, in dem rund 700 der Chips ihren Dienst erledigen werden. Was mit den restlichen H100-Chips geschieht, ist derzeit noch unklar. Die in den Golfstaaten entwickelten Supercomputer werden dort vor allem von chinesischen Forschern und Entwicklern gebaut, die mittlerweile kaum noch in den USA bei KI-Firmen unterkommen können.
Kritiker warnen unterdessen, dass die Golfstaaten unter Umständen KI-Systeme nutzen könnten, um Bürger zu überwachen oder die Meinungsfreiheit einzuschränken. Außerdem könnte es ihrer Meinung nach sein, dass die dort entwickelten LLMs nicht die gleichen Sicherheitsmaßnahmen besitzen, die bei Firmen aus Europa oder den USA mit großem Aufwand implementiert werden, um zu verhindern, dass die KI-Systeme Fehlfunktionen haben.
Zusammenfassung
- Saudi-Arabien und VAE kaufen massenhaft Nvidia KI-Superchips
- Chips vom Typ H100 speziell für "generative Künstliche Intelligenz"
- Saudi-Arabien ordert mindestens 3.000 H100-Chips für Supercomputerbau
- VAE sichern sich ebenfalls tausende H100 für eigene KI-Computer
- Supercomputer werden hauptsächlich von chinesischen Forschern gebaut
- Kritiker warnen vor möglicher Überwachung und Meinungseinschränkung
- Sicherheitsbedenken hinsichtlich möglicher Fehlfunktionen der KI-Systeme
Siehe auch:
- Nvidia: Bilderzeugungs-KI nur 100 KB groß und in Minuten trainiert
- Nvidias KI ließ sich zur Preisgabe von Firmen-Geheimnissen überreden
- Nvidia ordert massenweise neue KI-GPUs, bald wieder Chip-Engpässe?
- Nvidia wird zur Billion-Dollar-Firma: GPU-Hersteller reitet die KI-Welle
- Nvidia-Chef: Dank KIs kann jetzt jeder ein Programmierer sein
Thema:
Nvidia Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Nvidia
- Minisforum G1 Pro: Kompakter PC mit Desktop-Grafikkarte im Test
- Ninkear A16 Pro: Großes Notebook mit großer Nachfrage im Test
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
- AMD Radeon RX 6700 XT: So schlägt sich die betagte Grafikkarte heute
- Alter Gaming-PC: So lässt sich ein i7-8700K per GPU-Upgrade retten
Neue Nvidia-Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- PCIe:
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Chang'e-6-Proben von der Mondrückseite widerlegen bekannte Theorien
- Nun auch BMW in der Krise: Was hinter dem massiven Stellenabbau steckt
- Allnet-Flat: Sennheiser Momentum 4 im Telekom-Tarif fast geschenkt
- Xbox auf der gamescom 2026: Microsoft enthüllt großes Spiele-Line-up
- Produktivitäts-Boost: Outlook bekommt praktische Kalender-Neuerung
- Amazon Prime: Lineares TV-Experiment vor dem plötzlichen Aus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen