Apple: iPhones und Macs verkaufen sich dieser Tage nur mäßig
Für Apple ist die Zeit der immer weiter steigenden Geschäftsergebnisse wohl erst einmal nachhaltig vorbei. Zum dritten Mal in Folge musste der Konzern jetzt einen Umsatzrückgang vermelden. Angesichts weiter steigender Gewinne scheinen die Anleger aber kaum beunruhigt.
Das zeigt sich daran, dass insbesondere die Hardware-Verkäufe durchgängig zurückgingen. Sowohl bei iPhones, Macs als auch iPads sanken die Umsätze. Da Apple sich nicht mehr zu Stückzahlen äußert, lässt sich hier nicht genau sagen, ob Verbraucher eher komplett auf den Kauf eines Gerätes des Herstellers verzichten oder eher zu den günstigeren Varianten gegriffen haben.
Das Konzern-Management hatte bereits vor einiger Zeit begonnen, Vorkehrungen für den Fall zu treffen, dass die Hardware nicht mehr so gut läuft, wie es lange Zeit der Fall war. Das bedeutet konkret, dass man das Services-Geschäft deutlich ausgebaut hat, um mehr Umsätze mit der gigantischen Installations-Basis zu generieren.
Aus Sicht unabhängiger Beobachter sind die Ergebnisse Apples zwar durchwachsen, aber keineswegs schlecht. Die Analysten der Wall Street hatten durchaus mit einem stärkeren Umsatzrückgang des Gesamtkonzerns gerechnet. Lediglich die iPhone-Umsätze gingen stärker zurück, als man prognostiziert hatte.
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Hardware im Minus
Für die zurückliegenden Monate April bis Juni konnte Apple einen Umsatz von 81,8 Milliarden Dollar verbuchen. Das ist etwas weniger als im Vorjahreszeitraum, in dem noch fast 83 Milliarden Dollar erreicht wurden. Hier dürfte die angespannte wirtschaftliche Lage in nahezu allen Regionen der Welt eine entscheidende Rolle spielen.Das zeigt sich daran, dass insbesondere die Hardware-Verkäufe durchgängig zurückgingen. Sowohl bei iPhones, Macs als auch iPads sanken die Umsätze. Da Apple sich nicht mehr zu Stückzahlen äußert, lässt sich hier nicht genau sagen, ob Verbraucher eher komplett auf den Kauf eines Gerätes des Herstellers verzichten oder eher zu den günstigeren Varianten gegriffen haben.
Das Konzern-Management hatte bereits vor einiger Zeit begonnen, Vorkehrungen für den Fall zu treffen, dass die Hardware nicht mehr so gut läuft, wie es lange Zeit der Fall war. Das bedeutet konkret, dass man das Services-Geschäft deutlich ausgebaut hat, um mehr Umsätze mit der gigantischen Installations-Basis zu generieren.
Rekord bei Abonnements
Dieser Weg erweist sich als durchaus erfolgreich: Die Services-Sparte, zu der unter anderem App Store, Apple Music und Apple TV+ gehören, erzielte erneut Rekordumsätze. Zusammengenommen konnten die verschiedenen Angebote inzwischen die Marke von einer Milliarde bezahlter Abonnements knacken.Aus Sicht unabhängiger Beobachter sind die Ergebnisse Apples zwar durchwachsen, aber keineswegs schlecht. Die Analysten der Wall Street hatten durchaus mit einem stärkeren Umsatzrückgang des Gesamtkonzerns gerechnet. Lediglich die iPhone-Umsätze gingen stärker zurück, als man prognostiziert hatte.
Zusammenfassung
- Apple meldet 3. Umsatzrückgang in Folge: 81,8 Milliarden Dollar (Vorjahr: 83 Milliarden).
- Verkaufszahlen von iPhones, Macs & iPads sinken.
- Services-Geschäft boomt: 1 Milliarde bezahlte Abonnements.
- Analysten überrascht: iPhone-Umsätze stärker rückläufig als erwartet.
- Apple hatte schon früh Vorkehrungen getroffen, um Umsatzrückgang zu kompensieren.
- Anleger kaum beunruhigt: Gewinne steigen weiter.
- Unabhängige Beobachter: Ergebnisse durchwachsen, aber nicht schlecht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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