China will die Smartphone-Nutzung von Kindern stark einschränken
Eltern kennen zweifellos die Faszination, die von Smartphones bereits auf die Kleinsten ausgeht und es ist verlockend, der Versuchung nicht zu widerstehen, das Kind mit einem Handy ruhigzustellen. In China will der Staat diese Entscheidung nicht mehr nur den Eltern überlassen.
Nun nimmt der chinesische Staat einen weiteren Aspekt der digitalen Moderne ins Visier, nämlich Smartphones. Denn die nationale Cyberspace-Verwaltung (Cyberspace Administration of China; CAC) hat neue Richtlinien vorgeschlagen, die die Zeiten, die Kinder und Jugendliche mit und vor einem Handy verbringen dürfen, stark einschränken.
Konkret sollen 16- und 17-Jährige auf ein Maximum von zwei Stunden pro Tag beschränkt werden, bei Jüngeren sind die Zeiten sogar strenger: Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 15 Jahren sollen auf eine Stunde pro Tag limitiert werden, darunter sollen es sogar nur 40 Minuten sein.
Der Vorschlag sieht nicht nur eine Limitierung der gesamten Nutzungszeiten vor, sondern auch Uhrzeiten. So soll für Minderjährige eine generelle Sperre zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens gelten.
Dazu kommt, dass die für Kinder und Jugendliche vorgesehenen Smartphones einen speziellen Modus haben müssen, der Eltern sowie Internetprovidern eine Möglichkeit bieten soll, die Inhalte auf Kinderfreundliches und Altersadäquates einzuschränken. Konkret bedeutet das für unter Zwölfjährige eine Beschränkung auf Songs und andere Arten von Audio, Ältere dürfen beispielsweise auch Bildungsmaterial und Nachrichteninhalte sehen.
Derzeit werden diese Vorschläge noch diskutiert, laut CNBC ist auch nicht klar, wer für die Umsetzung verantwortlich wird, sollte das beschlossen werden - also ob das in die Zuständigkeit der Hardware-Hersteller oder Software- bzw. Betriebssystem-Anbieter fallen würde.
Siehe auch:
China reguliert das Internet auf unterschiedlichste Art
Schon jetzt reguliert der Staat in China streng, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche vor dem Rechner bzw. beim Gaming verbringen dürfen. Vor zwei Jahren wurde etwa beschlossen, dass Minderjährige nur noch drei Stunden pro Woche spielen dürfen, und zwar zu streng vorgegebenen und regulierten Zeiten.Nun nimmt der chinesische Staat einen weiteren Aspekt der digitalen Moderne ins Visier, nämlich Smartphones. Denn die nationale Cyberspace-Verwaltung (Cyberspace Administration of China; CAC) hat neue Richtlinien vorgeschlagen, die die Zeiten, die Kinder und Jugendliche mit und vor einem Handy verbringen dürfen, stark einschränken.
Konkret sollen 16- und 17-Jährige auf ein Maximum von zwei Stunden pro Tag beschränkt werden, bei Jüngeren sind die Zeiten sogar strenger: Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 15 Jahren sollen auf eine Stunde pro Tag limitiert werden, darunter sollen es sogar nur 40 Minuten sein.
Der Vorschlag sieht nicht nur eine Limitierung der gesamten Nutzungszeiten vor, sondern auch Uhrzeiten. So soll für Minderjährige eine generelle Sperre zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens gelten.
Dazu kommt, dass die für Kinder und Jugendliche vorgesehenen Smartphones einen speziellen Modus haben müssen, der Eltern sowie Internetprovidern eine Möglichkeit bieten soll, die Inhalte auf Kinderfreundliches und Altersadäquates einzuschränken. Konkret bedeutet das für unter Zwölfjährige eine Beschränkung auf Songs und andere Arten von Audio, Ältere dürfen beispielsweise auch Bildungsmaterial und Nachrichteninhalte sehen.
Derzeit werden diese Vorschläge noch diskutiert, laut CNBC ist auch nicht klar, wer für die Umsetzung verantwortlich wird, sollte das beschlossen werden - also ob das in die Zuständigkeit der Hardware-Hersteller oder Software- bzw. Betriebssystem-Anbieter fallen würde.
Zusammenfassung
- China will Eltern bei der Handynutzung von Kindern unterstützen
- Ab 16 Jahren 2 Std./Tag, 8-15-Jährige 1 Std./Tag, unter 8 auf 40 Min./Tag.
- Nachtruhe ab 22 Uhr, spezieller Modus zur Einschränkung.
- Umsetzung noch unklar: Hardware- oder Software-Hersteller?
Siehe auch:
- Rekord in China: Erstes 16-MW-Windrad ist im kommerziellen Betrieb
- Roboter mit Sturmgewehr getestet: Chinas Militär probt den Scifi-Krieg
- Chinas Auto-Branche schließt auch bei Innovationen zu Deutschen auf
- Weltpremiere: China gelingt erster Start einer Methan-Rakete
- Chinas Angst vor KI: Regierung legt Künstlicher Intelligenz Maulkorb an
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