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Microsoft stellt nach Kritiken Security-Tools gratis für alle bereit
Microsoft wird seinen Kunden in Kürze mehr Sicherheits-Tools kostenlos zur Verfügung stellen. Das Unternehmen reagiert damit auf Kritiken, nach denen man die Nutzer für den Schutz vor Problemen zur Kasse bittet, die von den Redmondern selbst verursacht wurden.
Bei Microsoft stieß diese Kritik auf offene Ohren. Seitens des Unternehmens kündigte man nun an, einige erweiterte Funktionen in der Auditing-Suite Microsoft Purview im Laufe der kommenden Monate allen Kunden zur Verfügung zu stellen. Das heißt: Man muss für einige bisher kostenpflichtige Features nichts mehr zahlen. Außerdem werden die entsprechenden Daten auch für Nutzer der frei zugänglichen Purview-Teile nun statt 90 dann 180 Tage lang vorgehalten.
Microsoft Purview Audit ermöglicht Kunden die Visualisierung von Cloud-Protokolldaten, die durch ihr Unternehmen oder ihre Organisation in den Microsoft-Diensten generiert werden. Dies hilft dabei, forensische Untersuchungen oder auch interne Ermittlungen zur Umsetzung von Compliance-Verpflichtungen durchzuführen. Tausende von Benutzer- und Verwaltungsvorgängen, die in Dutzenden von Microsoft 365-Diensten und -Lösungen durchgeführt werden, werden in den einheitlichen Purview Audit-Protokollen der Kunden erfasst, aufgezeichnet und aufbewahrt.
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Purview Audit für alle
Der Auslöser der aktuellen Vorgänge war ein Hack, bei dem sich vermeintlich chinesische Spione Zugang zu zahlreichen E-Mails hochrangiger US-Beamter verschafften, die Microsofts Dienste nutzten. In der Folge dessen hatten Sicherheitsexperten und auch zuständige Behördenmitarbeiter bemängelt, dass Werkzeuge, mit denen man sich besser vor solchen Zugriffen schützen kann, lediglich gegen Bezahlung verfügbar sind - immerhin nutzten die Angreifer ja Lücken aus, die vom Diensteanbieter selbst verursacht wurden.Bei Microsoft stieß diese Kritik auf offene Ohren. Seitens des Unternehmens kündigte man nun an, einige erweiterte Funktionen in der Auditing-Suite Microsoft Purview im Laufe der kommenden Monate allen Kunden zur Verfügung zu stellen. Das heißt: Man muss für einige bisher kostenpflichtige Features nichts mehr zahlen. Außerdem werden die entsprechenden Daten auch für Nutzer der frei zugänglichen Purview-Teile nun statt 90 dann 180 Tage lang vorgehalten.
Protokolle visualisieren
Bei dem Angriff, der den Stein ins Rollen brachte, handelte es sich um eine Attacke durch eine Gruppe mit der Bezeichnung "Storm-0558", die allem Anschein nach chinesischen Ursprungs ist. Die Aktivitäten wurden nur entdeckt, weil ein Nutzer der E-Mail-Dienste Microsofts eine Anomalie in den Logs entdeckte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Angreifer wohl schon seit gut einem Monat Zugang zu verschiedenen E-Mail-Konten verschiedener US-Behörden. Zumindest sollen hier aber keine Informationen, die der Geheimhaltung unterliegen, abhanden gekommen sein.Microsoft Purview Audit ermöglicht Kunden die Visualisierung von Cloud-Protokolldaten, die durch ihr Unternehmen oder ihre Organisation in den Microsoft-Diensten generiert werden. Dies hilft dabei, forensische Untersuchungen oder auch interne Ermittlungen zur Umsetzung von Compliance-Verpflichtungen durchzuführen. Tausende von Benutzer- und Verwaltungsvorgängen, die in Dutzenden von Microsoft 365-Diensten und -Lösungen durchgeführt werden, werden in den einheitlichen Purview Audit-Protokollen der Kunden erfasst, aufgezeichnet und aufbewahrt.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt kostenlose Sicherheits-Tools zur Verfügung.
- Auslöser war ein Hack durch vermeintlich chinesische Spione.
- Kritik, dass Werkzeuge zum Schutz nur gegen Bezahlung verfügbar sind.
- Microsoft Purview Audit führt forensische Untersuchungen durch.
- Kostenpflichtige Features in Purview werden in Kürze kostenlos.
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