Smartphone-Markt dümpelt weiter:
Qualcomm & MediaTek senken Preise
Weil sich der Smartphone-Markt weiter im Sinkflug befindet, können die beiden großen CPU-Lieferanten der Branche ihre Preise nicht mehr halten und fahren die Produktion zurück. Dies berichten Quellen aus Asien, laut denen Qualcomm & MediaTek auf eine schlechte Nachfrage aus China reagieren.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, blieben die Smartphone-Verkäufe in China bei den jüngsten Online-Shopping-Events hinter den Erwartungen zurück. Sowohl Qualcomm als auch MediaTek sollen deshalb begonnen haben, die Zahl der neuen Aufträge bei den Vertragsfertigern zu senken und gleichzeitig die Verkaufspreise vieler ihrer Chips gegenüber den Smartphone-Herstellern zu reduzieren.
Laut dem Bericht haben Qualcomm und MediaTek, die jeweils nach Stückzahlen größten Anbieter von System-On-Chip-Lösungen für Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte, zuletzt die Zahl der sogenannten Wafer-Starts bei ihren Auftragsfertigern gesenkt. Es werden also schlichtweg weniger neue Chips produziert, was wiederum TSMC und Samsung als größte Vertragsproduzenten betrifft.
Gleichzeitig gehen die Quellen von einer konservativen Herangehensweise der chinesischen Gerätehersteller beim Einkauf von Komponenten für die Produktion neuer Smartphones in der zweiten Jahreshälfte 2023 aus. Außerdem ist die Kaufkraft der potenziellen Kundschaft in aufstrebenden Märkten noch nicht wieder auf dem Vorkrisenniveau angekommen, sodass sich selbst günstigere Smartphones nicht mehr so zahlreich verkaufen.
Laut dem Bericht haben Qualcomm und MediaTek, die jeweils nach Stückzahlen größten Anbieter von System-On-Chip-Lösungen für Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte, zuletzt die Zahl der sogenannten Wafer-Starts bei ihren Auftragsfertigern gesenkt. Es werden also schlichtweg weniger neue Chips produziert, was wiederum TSMC und Samsung als größte Vertragsproduzenten betrifft.
Lagerbestände abbauen
In Verbindung mit den Preissenkungen für die Chips der beiden Hersteller gegenüber den Smartphone-Herstellern will man so den Abbau der aufgrund niedriger Nachfrage hohen Lagerbestände beschleunigen. Die Ursachen für die Probleme sind offenbar vielfältig. Unter anderem soll das Wachstumspotenzial in Europa ausgeschöpft sein.Gleichzeitig gehen die Quellen von einer konservativen Herangehensweise der chinesischen Gerätehersteller beim Einkauf von Komponenten für die Produktion neuer Smartphones in der zweiten Jahreshälfte 2023 aus. Außerdem ist die Kaufkraft der potenziellen Kundschaft in aufstrebenden Märkten noch nicht wieder auf dem Vorkrisenniveau angekommen, sodass sich selbst günstigere Smartphones nicht mehr so zahlreich verkaufen.
Zusammenfassung
Siehe auch:- Smartphone-Markt im Sinkflug: CPU-Lieferanten senken Preise & Produktion
- Qualcomm & MediaTek reagieren auf schlechte Nachfrage aus China
- Wafer-Starts bei Auftragsfertigern gesenkt & Preise für Chips reduziert
- Abbau hoher Lagerbestände & konservative Herangehensweise chinesischer Hersteller
- Wachstumspotenzial in Europa ausgeschöpft & Kaufkraft in aufstrebenden Märkten nicht auf Vorkrisenniveau
- Selbst Günstige Smartphones verkaufen sich schlecht
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Thema:
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