Geolokalisierung umgehen:
Apple TV bekommt Support für VPNs
Nutzer der Set-Top-Box Apple TV werden wohl vom Hersteller selbst in die Lage versetzt, das Geoblocking von Inhalten zu umgehen. Auf der Entwicklerkonferenz WWDC kündigte Apple an, VPN-Support in die Geräte zu integrieren.
Das Feature soll mit dem kommenden tvOS 17 bereitgestellt werden, berichtet das Magazin MacRumors. Das Betriebssystem der Box basiert auf dem klassischen iOS, bietet allerdings nicht dessen kompletten Funktionsumfang. VPN-Verbindungen ließen sich hier beispielsweise bisher nicht konfigurieren. Zu den weiteren Neuerungen in der kommenden Fassung gehören Unterstützung für Apples Facetime-Dienst, sodass User dann direkt über Smart-TVs mit integrierter Kamera Videokonferenzen durchführen können, sowie ein neu gestaltetes Kontrollzentrum.
Wie der VPN-Support im Detail umgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich wird es aber die zwei Optionen geben, die auch unter iOS zur Verfügung stehen: So lassen sich feste Verbindungen in den Einstellungen des Systems festlegen, während für den einfacheren und flexibleren Einsatz der Technologien auch die Apps der entsprechenden Anbieter genutzt werden können.
Apple stellt die Geolokalisierung hier allerdings nicht in den Vordergrund - denn dies würde sicherlich das Verhältnis zu verschiedenen Medienunternehmen belasten. Stattdessen begründet das Unternehmen den Schritt damit, dass Nutzer in Unternehmen oder im Bildungsbereich, die die Apple TV beispielsweise in Konferenzräumen oder Klassenzimmern einsetzen, so auf Inhalte zurückgreifen können, die in geschützten Netzwerken vorgehalten werden.
Siehe auch:
Wie der VPN-Support im Detail umgesetzt wird, ist noch nicht ganz klar. Wahrscheinlich wird es aber die zwei Optionen geben, die auch unter iOS zur Verfügung stehen: So lassen sich feste Verbindungen in den Einstellungen des Systems festlegen, während für den einfacheren und flexibleren Einsatz der Technologien auch die Apps der entsprechenden Anbieter genutzt werden können.
Apple betont andere Zwecke
Durch die Möglichkeit, VPN-Dienste zu nutzen, können Anwender etwa direkt mit Apple TV dafür sorgen, dass sie auch Inhalte ansehen können, die eigentlich nur in bestimmten Ländern bereitgestellt werden. Diese Geolokalisierung ist immer wieder ein Ärgernis für so manchen User. Bisher musste man zur Umgehung solcher Blockaden eher auf den Rechner zurückgreifen.Apple stellt die Geolokalisierung hier allerdings nicht in den Vordergrund - denn dies würde sicherlich das Verhältnis zu verschiedenen Medienunternehmen belasten. Stattdessen begründet das Unternehmen den Schritt damit, dass Nutzer in Unternehmen oder im Bildungsbereich, die die Apple TV beispielsweise in Konferenzräumen oder Klassenzimmern einsetzen, so auf Inhalte zurückgreifen können, die in geschützten Netzwerken vorgehalten werden.
Zusammenfassung
- Apple TV bekommt VPN-Support: Nutzer können Geoblocking umgehen.
- TV OS 17: Neue Funktionen wie FaceTime-Support und Kontrollzentrum.
- VPN-Support: Feste Verbindungen in Einstellungen oder Apps.
- Umgehen von Geoblocking: Nutzer können Inhalte abrufen.
- Gründe: Unternehmen und Bildungsbereich, nicht Geoblocking.
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