Supercomputer: AMD setzt beeindruckenden Siegeszug weiter fort
AMD setzt seinen Siegeszug bei den schnellsten Computern der Welt fort. Während die Liste der 500 leistungsfähigsten Rechner vor kurzer Zeit fast komplett aus Intel-Systemen bestand, werden nun bereits 121 AMD-basierte Maschinen gelistet.
Binnen eines Jahres konnte AMD damit nun 29 Prozent mehr Plätze im Ranking für sich beanspruchen. Unter ihnen befindet sich weiterhin auch der begehrteste Titel: Mit dem Frontier wird auch der weltweit schnellste Supercomputer mit AMD-Prozessoren angetrieben. Und auch sieben der zehn effizientesten Rechner, die pro Watt die höchste Leistung bringen, arbeiten mit Chips des Unternehmens.
Der von AMD betriebene Frontier ist nach wie vor der einzige voll qualifizierte Supercomputer der Exascale-Klasse auf der Welt, da der von Intel angetriebene Aurora mit zwei Exaflops nach jahrelangen Verzögerungen noch immer kein anerkanntes Benchmark-Ergebnis vorgelegt hat. Im Gegensatz dazu ist Frontier voll einsatzfähig und wird von Forschern für eine Vielzahl wissenschaftlicher Aufgaben genutzt.
Intels CPUs dominieren allerdings nach wie vor die Liste mit einer höheren Gesamtzahl von Systemen in den Top 500. Allerdings baut AMD seinen Anteil weiter aus: 21 der 44 neuen Systeme, die im letzten Jahr in die Liste aufgenommen wurden, werden von AMD-Silizium angetrieben. Um die Dinge in eine breitere Perspektive zu rücken: AMD-CPUs steckten im Jahr 2016 gerade einmal in 13 Supercomputern auf der Liste, jetzt sind es 121. Derweil ist der Anteil Intels von 454 Rechnern im Jahr 2016 auf 360 zurückgegangen, wobei viele dieser Rechner von Xeon-Chips angetrieben werden, die fast ein Jahrzehnt alt sind, sodass sich hier wohl weitere Verschiebungen ergeben.
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Der von AMD betriebene Frontier ist nach wie vor der einzige voll qualifizierte Supercomputer der Exascale-Klasse auf der Welt, da der von Intel angetriebene Aurora mit zwei Exaflops nach jahrelangen Verzögerungen noch immer kein anerkanntes Benchmark-Ergebnis vorgelegt hat. Im Gegensatz dazu ist Frontier voll einsatzfähig und wird von Forschern für eine Vielzahl wissenschaftlicher Aufgaben genutzt.
Starkes Upgrade
Das System wurde bereits im Juni 2022 mit einer Leistung von 1,02 Exaflops in die Top-500-Liste aufgenommen und hat sich inzwischen auf 1,194 Exaflops verbessert, was einer Steigerung von 17 Prozent entspricht. Was dabei besonders beeindruckt: Allein die hinzugekommene Rechenleistung des Upgrades würde für eine eigenständige Platzierung in der Top 10 reichen.Intels CPUs dominieren allerdings nach wie vor die Liste mit einer höheren Gesamtzahl von Systemen in den Top 500. Allerdings baut AMD seinen Anteil weiter aus: 21 der 44 neuen Systeme, die im letzten Jahr in die Liste aufgenommen wurden, werden von AMD-Silizium angetrieben. Um die Dinge in eine breitere Perspektive zu rücken: AMD-CPUs steckten im Jahr 2016 gerade einmal in 13 Supercomputern auf der Liste, jetzt sind es 121. Derweil ist der Anteil Intels von 454 Rechnern im Jahr 2016 auf 360 zurückgegangen, wobei viele dieser Rechner von Xeon-Chips angetrieben werden, die fast ein Jahrzehnt alt sind, sodass sich hier wohl weitere Verschiebungen ergeben.
Zusammenfassung
- AMD konnte innerhalb eines Jahres 29% mehr Plätze für sich beanspruchen.
- Der von AMD betriebene Frontier ist der schnellste Supercomputer der Welt.
- Intel dominiert allerdings nach wie vor die Top-500-Liste.
- 2016 steckten AMD-CPUs nur in 13 Supercomputern, jetzt sind es 121.
- Intels Anteil ist von 454 Rechnern auf 360 zurückgegangen.
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