Twitter: Neue Monetarisierungs-Optionen für Nutzer und Medien

Twitter-Nutzer haben zukünftig die Möglichkeit, mit geposteten Inhalten Geld zu verdienen. Der von Elon Musk geführte Konzern implementiert derzeit neue Monetarisierungs-Optionen. Außerdem können bald auch Medien mit Weiterleitungen auf ihre Artikel Einnahmen generieren.
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Twitter
Wer regelmäßig Textnachrichten, Bilder und Videos auf Twitter postet und über eine große Anzahl an Followern verfügt, kann mit der Plattform jetzt Umsätze erzielen. Die Funktion steht weltweit zur Verfügung und setzt eine einmalige Registrierung voraus. Nach der Anmeldung haben Fans die Möglichkeit, ein Abo abzuschließen und exklusive Inhalte zu sehen. Dabei werden 97 Prozent des Preises an den Ersteller ausgezahlt, sofern der lebenslange Umsatz 50.000 Dollar nicht überschreitet. Anschließend behält Twitter 20 Prozent.

Nachrichtenseiten können auf eine weitere Option zurückgreifen, um ihre Umsätze zu erhöhen. Ab Mai soll die Plattform Geld für das Lesen einzelner Artikel abrechnen können. Viele Informationen sind heutzutage hinter Bezahlschranken verborgen und setzen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft voraus. Wer kein Abonnement abschließen möchte, kann den Zugang zu bestimmten Artikeln über Twitter einzeln erwerben. Es wäre denkbar, dass der Social-Media-Konzern die Einnahmen zunächst vollständig an die entsprechenden Seiten weitergibt und später eine Provision verlangt.

Änderungen haben für Chaos gesorgt

Seit der Übernahme durch Elon Musk wurden zahlreiche Neuerungen und Änderungen in den Kurznachrichten-Dienst eingebaut. Twitter wurde seitdem kritisiert, immer weiter im Chaos zu versinken. So hat das Unternehmen zunächst Verifizierungs-Haken gegen Bezahlung eingeführt und kostenlos vergebene Haken entfernt, nur um später zurückzurudern und auch bereits verstorbenen Personen eine "Verifizierung" zu geben.

Zusammenfassung
  • Twitter-Nutzer können jetzt Umsätze erzielen, indem sie Inhalte posten.
  • Fans können ein Abo abschließen und exklusive Inhalte sehen.
  • Nachrichtenseiten können Einzelartikel gegen Bezahlung freischalten.
  • Twitter behält maximal 20 Prozent der Einnahmen ein.
  • Kritik an immer weiterem Chaos auf Twitter.

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