Nvidia: Bug im aktuellen Treiber lässt die CPU durchdrehen
Der Grafikchip-Hersteller Nvidia hat einen Bug eingeräumt, der bei manchen Nutzern zu einer spürbaren Auslastung der CPU führte. Eine richtige Lösung für das Problem gibt es derzeit noch nicht, allerdings wird an einer solchen gearbeitet.
Das Problem trat auf, nachdem Nvidia vor einigen Tagen das jüngste Treiber-Update auf die Version 531.18 veröffentlicht hatte. Nach einigen Nachforschungen hat das Unternehmen selbst das Problem bestätigt: Einige Benutzer sehen demnach eine erhöhte CPU-Auslastung nach dem Schließen von 3D-Spielen, die bis zu einem Neustart des Rechners anhält.
Das Problem hat man unter der Nummer 4007208 in den hauseigenen Bugtracker aufgenommen. Darin heißt es: "Nach dem Beenden eines Spiels kann eine höhere CPU-Auslastung von Nvidia Container beobachtet werden." Es geht hierbei um eine CPU-Auslastung von 10 bis 15 Prozent - nicht genug, um die meisten Gaming-Desktops ernsthaft zu behindern, aber mehr als genug, um ein Ärgernis zu sein - besonders wenn man den PC für andere arbeitsintensive Aufgaben verwenden möchte.
Gegenwärtig gibt es keine einfache Lösung. Möglich ist es, den installierten Treiber auf die Version 528.49 vom 8. Februar zurückzusetzen. Nvidias Produktmanager Sean Pelletier kündigte allerdings bereits an, dass man noch heute, am 7. März, einen Hotfix für das Problem veröffentlichen wird. Wann genau dieser erscheint, ist aber noch nicht klar und zeitzonenbedingt kann es durchaus später am Abend der Fall sein.
Natürlich sind moderne GPU-Treiber unglaublich komplexe Software und Nvidia ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit mit Fehlern zu kämpfen hat. Auch AMD hat ein ziemlich peinliches Problem mit den neuesten High-End-Radeon-Karten, die unter bestimmten Umständen eine Windows-Installation völlig unbrauchbar machen können. Im Gegensatz dazu scheint Intel die Software seiner Arc-GPUs stetig zu verbessern, größere Schwierigkeiten sind bei diesen aktuell nicht bekannt.
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Das Problem hat man unter der Nummer 4007208 in den hauseigenen Bugtracker aufgenommen. Darin heißt es: "Nach dem Beenden eines Spiels kann eine höhere CPU-Auslastung von Nvidia Container beobachtet werden." Es geht hierbei um eine CPU-Auslastung von 10 bis 15 Prozent - nicht genug, um die meisten Gaming-Desktops ernsthaft zu behindern, aber mehr als genug, um ein Ärgernis zu sein - besonders wenn man den PC für andere arbeitsintensive Aufgaben verwenden möchte.
Gegenwärtig gibt es keine einfache Lösung. Möglich ist es, den installierten Treiber auf die Version 528.49 vom 8. Februar zurückzusetzen. Nvidias Produktmanager Sean Pelletier kündigte allerdings bereits an, dass man noch heute, am 7. März, einen Hotfix für das Problem veröffentlichen wird. Wann genau dieser erscheint, ist aber noch nicht klar und zeitzonenbedingt kann es durchaus später am Abend der Fall sein.
Natürlich sind moderne GPU-Treiber unglaublich komplexe Software und Nvidia ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit mit Fehlern zu kämpfen hat. Auch AMD hat ein ziemlich peinliches Problem mit den neuesten High-End-Radeon-Karten, die unter bestimmten Umständen eine Windows-Installation völlig unbrauchbar machen können. Im Gegensatz dazu scheint Intel die Software seiner Arc-GPUs stetig zu verbessern, größere Schwierigkeiten sind bei diesen aktuell nicht bekannt.
Zusammenfassung
- Nvidia räumt Bug ein: CPU-Auslastung nach 3D-Spielen erhöht.
- Mehrauslastung liegt bei 10-15 Prozent.
- Keine einfache Lösung, Hotfix wird heute veröffentlicht.
- Nicht nur Nvidia mit Problemen: AMD-Treiber machen Windows unbrauchbar.
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