Disney: Streaming verschlingt Milliarden - daher kommen Entlassungen
Auf seiner ersten Bilanzvorstellung seit seiner Rückkehr als Chef des Medienkonzerns Disney konnte Bob Iger nicht gerade positive Signale senden. Der wichtige Streaming-Bereich steht unter enormem Druck und es stehen tausende Entlassungen an.
Der wichtigste Streaming-Dienst des Unternehmens, Disney+, hat im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2,4 Millionen Abonnenten verloren, sodass die Gesamtzahl auf 161,8 Millionen gesunken ist. Das Minus geht derzeit aber in erster Linie auf abwandernde Nutzer bei Disney+Hotstar in Indien zurück. In anderen Ländern konnte der Dienst 1,4 Millionen neue Abonnenten gewinnen. Insgesamt haben die Streaming-Apps von Disney - Disney+, Hulu und ESPN+ - 235 Millionen Abonnenten.
Allerdings dürfte das leichte Wachstum nicht reichen, um den Dienst in die Gewinnzone zu bringen. Denn um die Kunden zu halten, muss man ihnen ständig neue und möglichst exklusive Inhalte präsentieren. Das aber ist eben ziemlich teuer. So hat die Streaming-Sparte Disneys allein im abgeschlossenen Quartal über eine Milliarde Dollar Verlust eingefahren.
Dennoch übertraf Disney mit seinen Ergebnissen und Einnahmen die Schätzungen der Wall Street. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 23,5 Milliarden Dollar, 8 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Die Analysten hatten im Durchschnitt mit 23,4 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Disneys Gewinn lag bei 1,28 Milliarden Dollar, ein Plus von 11 Prozent. Der Gewinn des Unterhaltungsriesen aus Burbank übertraf mit 99 Cent pro Aktie die Erwartungen von 78 Cent.
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Allerdings dürfte das leichte Wachstum nicht reichen, um den Dienst in die Gewinnzone zu bringen. Denn um die Kunden zu halten, muss man ihnen ständig neue und möglichst exklusive Inhalte präsentieren. Das aber ist eben ziemlich teuer. So hat die Streaming-Sparte Disneys allein im abgeschlossenen Quartal über eine Milliarde Dollar Verlust eingefahren.
Gigantisches Sparprogramm
Um diesen Geldabfluss in den Griff zu bekommen, hat Iger ein massives Sparprogramm aufgelegt. Mit diesem will er die Ausgaben im Gesamtkonzern um 5,5 Milliarden Dollar reduzieren. Ein Bestandteil dessen soll die Entlassung von rund 7000 Beschäftigten sein. Welche Konzernteile davon in welchem Umfang betroffen sein werden, wurde hier nun aber noch nicht im Detail ausgeführt.Dennoch übertraf Disney mit seinen Ergebnissen und Einnahmen die Schätzungen der Wall Street. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 23,5 Milliarden Dollar, 8 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. Die Analysten hatten im Durchschnitt mit 23,4 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Disneys Gewinn lag bei 1,28 Milliarden Dollar, ein Plus von 11 Prozent. Der Gewinn des Unterhaltungsriesen aus Burbank übertraf mit 99 Cent pro Aktie die Erwartungen von 78 Cent.
Zusammenfassung
- Bob Iger legt Sparprogramm auf, 7.000 Entlassungen geplant.
- Umsatz erhöht sich um 8 Prozent, Gewinn um 11 Prozent.
- Ergebnisse übertreffen Erwartungen der Wall Street.
- Disney+ mit 235 Mio. Abonnenten.
- Abwandernde Nutzer in Indien verursachen Abonnenten-Minus.
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