Bill Gates fordert den massiven Ausbau von Hochspannungsleitungen
Microsoft-Gründer Bill Gates hat in seinem Engagement für eine bessere Energieversorgung nun den nächsten Schlüssel ausgemacht: Er forderte einen massiven Ausbau von Transport-Infrastrukturen in Form von Hochspannungsleitungen.
"Viele der besten Orte, an denen viel Strom erzeugt werden kann, liegen weit entfernt von urbanen Zentren", sagte er. Insbesondere die Produktion von Strom aus regenerativen Quellen ließe sich am besten in Regionen organisieren, in denen es hingegen kaum Verbraucher gibt. Daher werden Stromtrassen benötigt, mit denen eine Anbindung der großen Verbrauchs-Gebiete möglich ist.
Es gibt auch in den USA durchaus Hochspannungsleitungen. "Abgesehen davon, dass sie veraltet sind, gibt es noch ein weiteres großes Problem, das alles noch schlimmer macht: Unser Netz ist fragmentiert. Die meisten Menschen (mich eingeschlossen) sprechen über 'das Stromnetz', als ob es ein einziges Netz wäre, das die ganze Nation von Küste zu Küste abdeckt, aber in Wirklichkeit ist es ein komplizierter Flickenteppich von Systemen mit unterschiedlichen Verbindungsebenen zueinander", führte Gates aus.
"Unser verworrenes Netz verhindert, dass Gemeinden Energie importieren können, wenn Herausforderungen wie extreme Wetterbedingungen ihre Erzeuger überlasten. Es verhindert auch, dass Strom aus neuen Projekten für saubere Energie in die Haushalte der Menschen gelangt", so Gates weiter. In den USA würden demnach aktuell Saubere-Energie-Projekte mit einer Leistung von über tausend Gigawatt auf Genehmigungen warten, die nicht erteilt werden, weil die Verteilung des erzeugten Stroms unklar ist.
Die Probleme klingen ganz ähnlich wie hierzulande. Als "langwierig, verworren und oft veraltet" bezeichnete Gates die Genehmigungsverfahren. Daher würden neue Leitungen viel zu langsam gebaut. Lediglich einige Bundesstaaten wie New Mexico und Colorado würden hier bereits gute Arbeit leisten, die Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen.
Siehe auch:
Es gibt auch in den USA durchaus Hochspannungsleitungen. "Abgesehen davon, dass sie veraltet sind, gibt es noch ein weiteres großes Problem, das alles noch schlimmer macht: Unser Netz ist fragmentiert. Die meisten Menschen (mich eingeschlossen) sprechen über 'das Stromnetz', als ob es ein einziges Netz wäre, das die ganze Nation von Küste zu Küste abdeckt, aber in Wirklichkeit ist es ein komplizierter Flickenteppich von Systemen mit unterschiedlichen Verbindungsebenen zueinander", führte Gates aus.
Energiewende ausgebremst
Das zeigte sich bereits mehrfach, wenn es zu Wetterextremen kam. Als beispielsweise Texas vor einiger Zeit von einer für diese Regionen völlig ungewohnten Kältewelle erfasst wurde und der Strom zur Versorgung der zahlreichen, plötzlich in Betrieb genommenen Elektroheizungen knapp wurde. Benachbarte Bundesstaaten hätten hier mit ihren Überschüssen einspringen können - doch es existierte nur eine Verbindung nach außen, die schnell ausgelastet war."Unser verworrenes Netz verhindert, dass Gemeinden Energie importieren können, wenn Herausforderungen wie extreme Wetterbedingungen ihre Erzeuger überlasten. Es verhindert auch, dass Strom aus neuen Projekten für saubere Energie in die Haushalte der Menschen gelangt", so Gates weiter. In den USA würden demnach aktuell Saubere-Energie-Projekte mit einer Leistung von über tausend Gigawatt auf Genehmigungen warten, die nicht erteilt werden, weil die Verteilung des erzeugten Stroms unklar ist.
Die Probleme klingen ganz ähnlich wie hierzulande. Als "langwierig, verworren und oft veraltet" bezeichnete Gates die Genehmigungsverfahren. Daher würden neue Leitungen viel zu langsam gebaut. Lediglich einige Bundesstaaten wie New Mexico und Colorado würden hier bereits gute Arbeit leisten, die Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen.
Zusammenfassung
- Bill Gates fordert Ausbau von Hochspannungsleitungen.
- USA haben veraltete, fragmentierte Stromnetze.
- Bei Wetterextremen können benachbarte Bundesstaaten nicht einspringen.
- Genehmigungsverfahren für neue Leitungen sind langwierig, verworren und oft veraltet.
- Einige Bundesstaaten schaffen Schwierigkeiten schon aus der Welt.
- Saubere-Energie-Projekte mit über 1000 GW warten auf Genehmigung.
- Verteilung des erzeugten Stroms ist unklar.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos mit Bill Gates
- What's Next? - Netflix zeigt Zukunfts-Dokumentation mit Bill Gates
- Bill Gates gesteht Sucht: "Ich kann nicht aufhören, Wordle zu spielen"
- Bill Gates zu "neuem" Trendsport Pickleball: "Spiele es seit 50 Jahren"
- Dokumentation: Ein Leben nach Microsoft
- Windows 95: Keynote-Video ist erstmals in voller Länge zu sehen
Microsofts Aktienkurs
Weiterführende Links
Beiträge aus dem Forum
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- One UI 9.5: Samsung führt interne Tests durch - Diese Geräte sind dabei
- Pwn2Own: Erneute Schlappe für Samsung - S26 gleich mehrfach gehackt
- Microsoft lockt Apple-Nutzer mit 1000 Dollar Eintauschprämie
- Linux-Vater Torvalds: KI zum Programmieren ist eine "Einstiegsdroge"
- Webb entdeckt Wasserwolken auf weit entferntem Braunen Zwerg
- Ende der GeForce RTX 5090? Nvidia-Top-Chip nur noch für Profi-GPUs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen