Musk behauptet: Twitter hat so viele Neuanmeldungen wie noch nie
Seit exakt einem Monat hat Twitter einen neuen Besitzer und dieser heißt bekanntlich Elon Musk. Unter der Führung des Tesla- und SpaceX-Chefs bleibt auch kein Stein auf dem anderen und es gibt viel Kritik und Nutzer, die sich abwenden. Macht nichts, meint Musk.
Seit einem Monat vergeht kaum ein Tag ohne eine Meldung bzw. einen Aufreger zu Twitter. Denn Musk baut das Netzwerk radikal um und verstört auch viele bisherige Nutzer. So hat der neue Chef zuletzt etwa angekündigt, alle oder die meisten bisherigen Kontosperren in einer Art Generalamnestie aufzuheben. Das verstört viele User und vor allem auch bisherige Werbepartner, doch laut Musk hat das keine Auswirkungen auf die gesamten Nutzerzahlen -im Gegenteil.
Gleichzeitig hat der Anteil an Inhalten mit Hassrede abgenommen, behauptet Musk. Schließlich konnte Twitter kurzzeitig einen Anstieg an "gemeldeten Nachahmungen", also Nutzern, die sich als andere ausgeben, registrieren, das sei aber schnell wieder gefallen.
Das klingt aus Sicht von Twitter alles ausgezeichnet, doch man kann sich durchaus die Frage stellen, ob das tatsächlich alles so stimmt. Denn überprüfen lassen sich die Musk-Zahlen nicht und sie klingen durchaus nach "zu gut, um wahr zu sein". Es ist natürlich denkbar, dass der neue CEO hier die Wahrheit sagt, es ist aber auch vorstellbar, dass diese Werte frisiert wurden, um die Werbepartner zu beruhigen.
Denn die Anzeigenkunden haben in den ersten Wochen unter der Musk-Führung das Weite gesucht bzw. bekannt gegeben, dass sie ihre Twitter-Aktivitäten bis auf Weiteres pausieren.
Siehe auch:
Laut Musk läuft Twitter besser denn je
Denn laut dem neuen Twitter-CEO seien die Neuanmeldungen auf einem Allzeithoch, in den vergangenen sieben Tagen waren es durchschnittlich zwei Millionen pro Tag. Das sei im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr ein Plus von immerhin 66 Prozent. Musk teilte auch mit, dass die aktiven Nutzer-Minuten ein Rekordhoch erreicht hätten, und zwar konnte das Social Network zuletzt durchschnittlich fast acht Milliarden aktive Minuten pro Tag zählen - das ist ein Plus von rund 30 Prozent.Gleichzeitig hat der Anteil an Inhalten mit Hassrede abgenommen, behauptet Musk. Schließlich konnte Twitter kurzzeitig einen Anstieg an "gemeldeten Nachahmungen", also Nutzern, die sich als andere ausgeben, registrieren, das sei aber schnell wieder gefallen.
Das klingt aus Sicht von Twitter alles ausgezeichnet, doch man kann sich durchaus die Frage stellen, ob das tatsächlich alles so stimmt. Denn überprüfen lassen sich die Musk-Zahlen nicht und sie klingen durchaus nach "zu gut, um wahr zu sein". Es ist natürlich denkbar, dass der neue CEO hier die Wahrheit sagt, es ist aber auch vorstellbar, dass diese Werte frisiert wurden, um die Werbepartner zu beruhigen.
Denn die Anzeigenkunden haben in den ersten Wochen unter der Musk-Führung das Weite gesucht bzw. bekannt gegeben, dass sie ihre Twitter-Aktivitäten bis auf Weiteres pausieren.
Siehe auch:
- Twitter: Musk kündigt Verifizierungshaken in Blau, Grau und Gold an
- Musk macht auf: Generalamnestie für gesperrte Twitter-Konten kommt
- Twitter kann oder besser gesagt will manche Rechnungen nicht zahlen
- Brasilianer stürmen indische Twitter-Alternative - weil sie "Arsch" heißt
- "iPhone-Hacker" George Hotz will die Twitter-Suche reparieren
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