Klage wegen Leaks zu iPhone & Co:
Apple einigt sich mit Ex-Mitarbeiter
Apple hat sich mit einem ehemaligen Mitarbeiter außergerichtlich geeinigt, den der Hersteller von iPhone & Co zuvor wegen der Weitergabe von Konzerninterna an einen Journalisten verklagt hatte. Der Ex-Apple-Mitarbeiter Simon Lancaster zahlt nun offenbar Schadenersatz.
Wie das US-Magazin The Verge berichtet, haben sich Apple und ein früherer Design-Architekt des Unternehmens darauf verständigt, dass die Klage gegen ihn gegen die Zahlung einer gewissen Summe eingestellt wird. Der Mann hatte während seiner Zeit bei Apple Informationen aus dem Inneren des traditionell sehr auf Geheimhaltung erpichten Computerkonzerns gegen Geld an die Presse weitergegeben.
Wie viel Geld der frühere Mitarbeiter zahlen soll, ist unklar, weil sich beide Parteien auf Stillschweigen geeinigt haben. Das zuständige Gericht stimmte in dieser Woche einer Anordnung zu, laut der das Verfahren aufgegeben wird. Apple hatte die Klage gegen ihn im März 2021 angestrengt, weil man überzeugt war, dass Geschäftsgeheimnisse verraten wurden.
Lancaster war laut seines LinkedIn-Profils seit 2008 für Apple tätig, wo er seit 2008 unter anderem an der Entwicklung von Fertigungsprozessen für iPad, iPad Mini, MacBook Air und Pro sowie diversen Zubehörprodukte mitgewirkt hatte. Später war er außerdem für die Materialentwicklung mitverantwortlich. Heute ist er unter anderem als Wagniskapitalgeber tätig - und als "Head of Engineering & Strategy" für die in Berlin ansässige deutsche Smartphone-Marke Carbon Mobile.
Angeblich stand der ehemalige Apple-Designer seit November 2018 mit dem Journalisten in Kontakt, wobei Details zu unveröffentlichter Hardware, geänderten Produkteigenschaften und Pläne für künftige Produktvorstellungen weitergegeben worden sein sollen. Laut Apple wurden außerdem interne Dokumente heruntergeladen, kurz bevor der Beklagte das Unternehmen verließ.
Neben der Zahlung einer nicht genannten Summe verpflichtet der frühere Mitarbeiter sich auch, jedwede weitere Information aus Quellen bei Apple weiterzugeben, mit Dritten zu diskutieren oder auf jedwede andere Art zu verwenden, ohne zuvor die Zustimmung des Unternehmens einzuholen. Bis heute ist unklar, an wen die Apple-internen Informationen weitergegeben worden sein sollen.
Siehe auch:
Wie viel Geld der frühere Mitarbeiter zahlen soll, ist unklar, weil sich beide Parteien auf Stillschweigen geeinigt haben. Das zuständige Gericht stimmte in dieser Woche einer Anordnung zu, laut der das Verfahren aufgegeben wird. Apple hatte die Klage gegen ihn im März 2021 angestrengt, weil man überzeugt war, dass Geschäftsgeheimnisse verraten wurden.
Niemand weiß, was Lancaster verriet und wie viel er damit verdiente
Der Beklagte hatte angeblich den Umstand ausgenutzt, dass er seit mehr als einem Jahrzehnt für Apple arbeitete, um sich Zugang zu internen Meetings und Dokumenten zu verschaffen, die außerhalb seines Tätigkeitsfelds lagen. Die so erlangten geheimen Informationen habe er systematisch an einen Journalisten weitergereicht, um sich persönliche Vorteile zu verschaffen, behauptete jedenfalls Apple in seiner ursprünglichen Klageschrift.Lancaster war laut seines LinkedIn-Profils seit 2008 für Apple tätig, wo er seit 2008 unter anderem an der Entwicklung von Fertigungsprozessen für iPad, iPad Mini, MacBook Air und Pro sowie diversen Zubehörprodukte mitgewirkt hatte. Später war er außerdem für die Materialentwicklung mitverantwortlich. Heute ist er unter anderem als Wagniskapitalgeber tätig - und als "Head of Engineering & Strategy" für die in Berlin ansässige deutsche Smartphone-Marke Carbon Mobile.
Angeblich stand der ehemalige Apple-Designer seit November 2018 mit dem Journalisten in Kontakt, wobei Details zu unveröffentlichter Hardware, geänderten Produkteigenschaften und Pläne für künftige Produktvorstellungen weitergegeben worden sein sollen. Laut Apple wurden außerdem interne Dokumente heruntergeladen, kurz bevor der Beklagte das Unternehmen verließ.
Neben der Zahlung einer nicht genannten Summe verpflichtet der frühere Mitarbeiter sich auch, jedwede weitere Information aus Quellen bei Apple weiterzugeben, mit Dritten zu diskutieren oder auf jedwede andere Art zu verwenden, ohne zuvor die Zustimmung des Unternehmens einzuholen. Bis heute ist unklar, an wen die Apple-internen Informationen weitergegeben worden sein sollen.
Siehe auch:
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Thema:
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Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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