Entwickler streicht Support für F1-Spiel zwei Monate nach dem Start
Der Entwickler Frontier hat mit F1 einen Vertrag über insgesamt vier Spiele abgeschlossen, beginnend in diesem Jahr mit dem F1 Manager 2022. Großartig aufhalten will man sich mit dem ersten Werk nicht. Zwei Monate nach dem Start verkündet man jetzt das Support-Ende.
Der Entwickler begründet den Schritt damit, dass man jetzt vor allem für die kommenden F1 Manager-Projekte "das Potenzial ausschöpfen" und die Erwartungen "des Teams und der Community erfüllen" müsse - klammert aber hier natürlich aus, dass die Community klare Wünsche für viele Anpassungen eben genau für das erste Spiel schon längst formuliert hat, die jetzt nicht mehr umgesetzt werden. Trotzdem ist Frontier sehr bemüht darum zu betonen, dass man das Feedback der Spieler "wann immer möglich" umsetze.
Die Reaktionen auf Steam und Reddit fallen erwartbar negativ aus. Die oft formulierte Kritik: Frontier habe sich mit dem Plan einer jährlichen Veröffentlichung offensichtlich übernommen. Vielen stößt sehr sauer auf, dass man die Ankündigung des Release-Endes dann auch noch als eine gute Sache darstellt und verklärt, was sich die Community für das Spiel wirklich wünscht. Man darf gespannt sein, wie sich die Stimmung rund um F1 Manager 2023 entwickelt. Infografik Ungespielte Spiele: So hoch ist der 'Pile of Shame' deutscher Gamer
Keine Updates mehr nach zwei Monaten: Man hat Besseres zu tun
Es ist eine Ankündigung, die in der Community für Aufregung sorgt: Wie Frontier im F1 Manager 2022-Subreddit mitteilt, hat man zwei Monate nach dem Release den Plan gefasst, das Entwicklerteam nach dem nächsten Update vollständig von dem Projekt abzuziehen. Man wolle "Feedback von Spielern oder Änderungs- und Ergänzungsvorschläge" mit einem letzten großen Patch nachreichen. "Mögliche spätere Aktualisierungen werden kleinere Patches sein, die das Spielgeschehen nicht spürbar verändern", so die klare Absage an weitere Anpassungen.Der Entwickler begründet den Schritt damit, dass man jetzt vor allem für die kommenden F1 Manager-Projekte "das Potenzial ausschöpfen" und die Erwartungen "des Teams und der Community erfüllen" müsse - klammert aber hier natürlich aus, dass die Community klare Wünsche für viele Anpassungen eben genau für das erste Spiel schon längst formuliert hat, die jetzt nicht mehr umgesetzt werden. Trotzdem ist Frontier sehr bemüht darum zu betonen, dass man das Feedback der Spieler "wann immer möglich" umsetze.
Wer Updates will, muss neue kaufen
Für möglich hält der Entwickler hier aber eben offensichtlich nur, Funktionen, die sich die Community sehr laut für den F1 Manager 2022 wünscht, auf spätere Versionen zu verschieben - die dann natürlich auch wieder bezahlt werden müssen. "Wichtige Berichte und Wünsche der Community zum F1 Manager 2022, die noch nicht gelöst sind, werden bei der Entwicklung zukünftiger Versionen dieser Franchise weiterhin vorrangig behandelt", so die etwas verquere Erklärung dieses Ansatzes durch den Entwickler.Die Reaktionen auf Steam und Reddit fallen erwartbar negativ aus. Die oft formulierte Kritik: Frontier habe sich mit dem Plan einer jährlichen Veröffentlichung offensichtlich übernommen. Vielen stößt sehr sauer auf, dass man die Ankündigung des Release-Endes dann auch noch als eine gute Sache darstellt und verklärt, was sich die Community für das Spiel wirklich wünscht. Man darf gespannt sein, wie sich die Stimmung rund um F1 Manager 2023 entwickelt. Infografik Ungespielte Spiele: So hoch ist der 'Pile of Shame' deutscher Gamer
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