Telekom bestätigt: Die letzten Telefonzellen werden nun doch abgebaut
Sie sind für viele Deutsche ein echtes Stückchen Nostalgie: die Telefonzellen der Telekom und früher die der Bundespost. Nun hat deren Stündlein endgültig geschlagen - auch die letzten noch verbliebenen Standorte werden in Kürze abgebaut.
Das melden die Stuttgarter Nachrichten recht überraschend - denn Anfang 2022 hatte die Deutsche Telekom noch ganz anders über die bisher verbliebenen Telefonhäuschen beziehungsweise über die Standorte mit "öffentlichem Fernsprecher" informiert.
Vor wenigen Monaten hatte die Telekom noch gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärt, dass noch rund 14.200 Stück in Betrieb sind und auch bleiben werden. "Die Nachfrage nach öffentlicher Telefonie war in den letzten Jahren stark rückläufig", sagte ein Telekom-Sprecher dem RND kaum überraschend (wir berichteten). "Dies ist auf die weiter zunehmende Nutzung von Mobiltelefonen zurückzuführen."
Dort, wo sie gar nicht mehr oder fast nicht genutzt werden, war damit ihre Zukunft bereits ungewiss. Doch jetzt steht fest: Bis Anfang kommenden Jahres sollen alle Telefonzellen abgeschaltet werden, egal wo und egal, ob sie derzeit noch frequentiert werden. Das hat die Telekom gegenüber den kommunalen Spitzenverbänden in einem Informationsschreiben erklärt. Man plane demnach die Abschaltung bis Februar 2023 und bis 2025 den Abbau aller Standorte. Die Stuttgarter Nachrichten zitieren aus diesem Schreiben, dass aktuell noch 12.000 Telefonzellen aktiv sind. Bis 2025 sollen alle aus den Stadtbildern verschwunden sein. Infografik: Die Geschichte der Telefonzelle
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Vor wenigen Monaten hatte die Telekom noch gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) erklärt, dass noch rund 14.200 Stück in Betrieb sind und auch bleiben werden. "Die Nachfrage nach öffentlicher Telefonie war in den letzten Jahren stark rückläufig", sagte ein Telekom-Sprecher dem RND kaum überraschend (wir berichteten). "Dies ist auf die weiter zunehmende Nutzung von Mobiltelefonen zurückzuführen."
Etwas Umsatz reichte als Existenzberechtigung
Es gab damals keine Planungen, die öffentlichen Fernsprecher komplett abzuschaffen. An Standorten mit einer bestehenden Nachfrage wollte die Telekom die Systeme durchaus weiter betreiben, wobei sie auch etwas Umsatz bringen müssen. Dazu gab es sogar konkrete Zahlen. Rund 50 Euro im Monat Umsatz galt als Existenzberechtigung.Dort, wo sie gar nicht mehr oder fast nicht genutzt werden, war damit ihre Zukunft bereits ungewiss. Doch jetzt steht fest: Bis Anfang kommenden Jahres sollen alle Telefonzellen abgeschaltet werden, egal wo und egal, ob sie derzeit noch frequentiert werden. Das hat die Telekom gegenüber den kommunalen Spitzenverbänden in einem Informationsschreiben erklärt. Man plane demnach die Abschaltung bis Februar 2023 und bis 2025 den Abbau aller Standorte. Die Stuttgarter Nachrichten zitieren aus diesem Schreiben, dass aktuell noch 12.000 Telefonzellen aktiv sind. Bis 2025 sollen alle aus den Stadtbildern verschwunden sein. Infografik: Die Geschichte der Telefonzelle
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