Linux-Welt trauert um "Vater" des Universal Boot Loader Wolfgang Denk
Die Linux-Welt, vor allem jene rund um all die Embedded-Systeme, die uns in unserem Alltag oft unbemerkt umgeben, hat einen ihrer wichtigsten Vordenker verloren. Wolfgang Denk, der "Vater" des U-Boot Bootloaders, ist gestorben.
Wie die von Wolfgang Denk vor mehr als 20 Jahren gegründete Firma Denx Software-Engineering in ihrer Mailing-Liste bestätigte, ist er in der letzten Woche gestorben. Der legendäre Entwickler schuf mit U-Boot (The Universal Boot Loader) den noch heute wichtigsten Bootloader für Linux auf Embedded-Systemen, der von einer großen Gemeinschaft von Unternehmen und Organisationen genutzt wird.
So oder so ähnlich erzählen es sich manche Entwickler, die Gelegenheit hatten, mit Denk zusammenzuarbeiten oder zumindest Kontakt mit ihm hatten. Aus dem für Siemens entwickelten PPCboot wurde später U-Boot, das seitdem auf Embedded-Systemen aller Art im Einsatz ist.
Wer Googles Chromebooks nutzt, kommt mit U-Boot ebenso in Kontakt wie die Nutzer vieler industrieller Embedded-Systeme, schließlich verwenden Intel-basierte Varianten der günstigen Notebooks seit Jahren diesen Bootloader. Auch in vielen Rechnern, die an Bord von Satelliten und anderen Raumfahrzeugen die Welt umkreisen, steckt in vielen Fällen U-Boot.
Wolfgang Denk galt zeit seines Lebens als ein strikter Verfechter des Open-Source-Gedankens und war so Vorbild für viele andere Entwickler freier Software. Nicht wenige von ihnen sind auch bei großen Technologiekonzernen wie Facebook/Meta, Google oder Amazon tätig. Denk hat also, oft unbemerkt von uns, Einfluss auf das Leben einer Vielzahl von Menschen genommen, begegnet die Software des Thüringers uns doch in einer schier unüberschaubaren Zahl von Geräten in allen möglichen Szenarien.
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Projekt entstand gegen den Widerstand der Siemens-Obrigkeit
U-Boot war einst entstanden, als Siemens nach einem PPC-Bootloader suchte und Denk die Verwendung des freien 8xxROM als Grundlage für eine entsprechende eigene Entwicklung vorschlug. Denk soll damals seinen Vorgesetzten vorgerechnet haben, wie groß die Einsparungen bei der Nutzung des Open-Source-Produkts als Grundlage für ihr Projekt sein würden und konnte sie damals auf diesem Weg überzeugen, grünes Licht für sein Vorhaben zu geben.So oder so ähnlich erzählen es sich manche Entwickler, die Gelegenheit hatten, mit Denk zusammenzuarbeiten oder zumindest Kontakt mit ihm hatten. Aus dem für Siemens entwickelten PPCboot wurde später U-Boot, das seitdem auf Embedded-Systemen aller Art im Einsatz ist.
Wer Googles Chromebooks nutzt, kommt mit U-Boot ebenso in Kontakt wie die Nutzer vieler industrieller Embedded-Systeme, schließlich verwenden Intel-basierte Varianten der günstigen Notebooks seit Jahren diesen Bootloader. Auch in vielen Rechnern, die an Bord von Satelliten und anderen Raumfahrzeugen die Welt umkreisen, steckt in vielen Fällen U-Boot.
Wolfgang Denk galt zeit seines Lebens als ein strikter Verfechter des Open-Source-Gedankens und war so Vorbild für viele andere Entwickler freier Software. Nicht wenige von ihnen sind auch bei großen Technologiekonzernen wie Facebook/Meta, Google oder Amazon tätig. Denk hat also, oft unbemerkt von uns, Einfluss auf das Leben einer Vielzahl von Menschen genommen, begegnet die Software des Thüringers uns doch in einer schier unüberschaubaren Zahl von Geräten in allen möglichen Szenarien.
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