Nintendos 'Super-Switch': Mehr Infos zum neuen Nvidia-Prozessor T239
Derzeit gibt es wieder einige Gerüchte um eine neue Nintendo Switch-Konsole der nächsten Generation. Genauer gesagt geht es um den von Nvidia entwickelten Prozessor, der die interne Bezeichnung "T239" tragen soll. Wir haben zu diesem Thema auch ein paar Informationen vorliegen.
Reddit-User stießen auf Hinweise, laut denen Nintendo und Nvidia seit Kurzem in Kontakt mit der Gemeinschaft der Kernel-Entwickler für Linux stehen, damit diese ihrerseits Unterstützung für einen neuen Nvidia-Chip integrieren, der als T239 schon länger bekannt ist.
Mit der Unterstützung für den Nvidia T239 durch den Linux-Kernel, welcher letztlich als Grundlage für das Nintendo-eigene Betriebssystem der Switch-Spielkonsolen dient, macht man einen wichtigen Schritt in Richtung der Verfügbarkeit fertiger Produkte, heißt es. Im Zuge dessen sollen auch einige neue Informationen zu dem Chip bekannt geworden sein.
Die zuvor angeblich geplanten vier Stromsparkerne des T239, von denen in früheren Gerüchten die Rede war, sind anscheinend nicht mehr Teil des Designs. Denkbar wäre, dass Nvidia diese Pläne aufgegeben hat, um entweder die Entwicklung zu beschleunigen, oder ein kompakteres Chip-Design zu ermöglichen.
Dies würde aber auch bedeuten, dass Nvidia bereits zumindest Samples des T239 "Black Knight" vorliegen hat, mit deren Hilfe sich Abnehmer des Chips wie etwa Nintendo und deren Entwickler schon mit der neuen Plattform befassen können. Wann die nächste Generation der Nintendo-Spielkonsolen auf den Markt kommt, ist derzeit noch vollkommen unklar. Der Spielekonzern hatte bereits mehrfach klargestellt, dass in diesem Fiskaljahr, welches im März 2023 endet, nicht mit weiterer Switch-Hardware zu rechnen ist.
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Mit der Unterstützung für den Nvidia T239 durch den Linux-Kernel, welcher letztlich als Grundlage für das Nintendo-eigene Betriebssystem der Switch-Spielkonsolen dient, macht man einen wichtigen Schritt in Richtung der Verfügbarkeit fertiger Produkte, heißt es. Im Zuge dessen sollen auch einige neue Informationen zu dem Chip bekannt geworden sein.
Acht Rechenkerne statt zwölf - keine Stromsparkerne mehr
So ist davon die Rede, dass der neue Chip mit einem einzigen Cluster aus acht ARM Cortex-A78AE-basierten CPU-Kernen daherkommt. Zuvor war von 12 Kernen die Rede. Außerdem soll der Chip eine GPU aus der "Ampere"-Familie von Nvidia mitbringen, die 2048 CUDA-Cores haben soll, wodurch bis zu 4 TeraFLOPs Leistung möglich sein würden, so die Quellen weiter. Dies würde eine Steigerung gegenüber der aktuellen Switch-Konsole um das Zehnfache bedeuten.Die zuvor angeblich geplanten vier Stromsparkerne des T239, von denen in früheren Gerüchten die Rede war, sind anscheinend nicht mehr Teil des Designs. Denkbar wäre, dass Nvidia diese Pläne aufgegeben hat, um entweder die Entwicklung zu beschleunigen, oder ein kompakteres Chip-Design zu ermöglichen.
Die Nvidia-Entwicklerplattform für den T239 heißt 'Carpa X1'
Was den Codenamen des T239 angeht, so spricht der Leaker Kopite7kimi davon, dass die Bezeichnung "Black Knight" der "Codename des Codenamen" ist. Uns begegnete zuletzt in einschlägigen Quellen aber auch noch die Bezeichnung "Carpa X1". Dabei handelt es sich anscheinend um eine Hardware-basierte Entwicklerplattform von Nvidia, bei der bereits der T239-SoC zum Einsatz kommt, um damit erste Schritte bezüglich Software-Entwicklung für den neuen Chip zu unternehmen.Dies würde aber auch bedeuten, dass Nvidia bereits zumindest Samples des T239 "Black Knight" vorliegen hat, mit deren Hilfe sich Abnehmer des Chips wie etwa Nintendo und deren Entwickler schon mit der neuen Plattform befassen können. Wann die nächste Generation der Nintendo-Spielkonsolen auf den Markt kommt, ist derzeit noch vollkommen unklar. Der Spielekonzern hatte bereits mehrfach klargestellt, dass in diesem Fiskaljahr, welches im März 2023 endet, nicht mit weiterer Switch-Hardware zu rechnen ist.
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