Mysteriöse Abstürze: Laptops reagierten allergisch auf speziellen Song
Janet Jacksons Rhythm Nation ist einer der größten Hits der Pop-Geschichte und lief auch noch Jahre später im Radio sowie auf so manchem Laptop. Doch das bekam einigen Rechnern so gar nicht, Grund waren Schwingungen.
Janet Jackson hat meinen Laptop getötet: Was ein wenig nach "Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen" klingt, entspricht der Realität, wie sich Raymond Chen erinnert. In seinem Blog The Old New Thing schreibt der Microsoft Principal Software Engineer, dass dieses spezielle Lied tatsächlich Abstürze auslösen konnte.
Chen schreibt, dass ihm ein Kollege eine Story aus Zeiten des Produkt-Supports von Windows XP erzählt habe: "Ein großer Computerhersteller hat herausgefunden, dass die Wiedergabe des Musikvideos zu Janet Jacksons 'Rhythm Nation' bestimmte Laptop-Modelle zum Absturz bringt."
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Der Umstand, dass das Problem auf einem anderen Laptop gefunden wurde, war vermutlich ein Glücksfall. Denn die Techniker konnten vergleichen, was die beiden Geräte gemeinsam haben. So konnten sie letztlich herausfinden, dass die in beiden bzw. allen Geräten verbaute 5400-rpm-Festplatte "allergisch" auf einen bestimmten Bestandteil des Songs reagierte.
Konkret beinhaltete Rhythm Nation eine der natürlichen Resonanzfrequenzen der Festplatte, beim Abspielen "schoss" das Lied also salopp gesagt das Speichermedium ab - ganz ähnlich, wie es bei der durch Wind bzw. Schwingungen ausgelösten Katastrophe der Tacoma-Narrows-Brücke im Jahr 1940 der Fall war.
Chen schreibt, dass ihm ein Kollege eine Story aus Zeiten des Produkt-Supports von Windows XP erzählt habe: "Ein großer Computerhersteller hat herausgefunden, dass die Wiedergabe des Musikvideos zu Janet Jacksons 'Rhythm Nation' bestimmte Laptop-Modelle zum Absturz bringt."
Auf YouTube ansehen"Ansteckendes" Verhalten
Mehr als das: Bei der Untersuchung des Problems fanden die Techniker des nicht näher genannten Herstellers heraus, dass die Sache sogar noch mysteriöser ist: Denn das Problem trat auch bei einem Modell eines Konkurrenten auf und es kam dazu sogar dann, wenn der Song nicht direkt auf dem jeweiligen Laptop abgespielt wurde - sondern einem Gerät in der Nähe.Der Umstand, dass das Problem auf einem anderen Laptop gefunden wurde, war vermutlich ein Glücksfall. Denn die Techniker konnten vergleichen, was die beiden Geräte gemeinsam haben. So konnten sie letztlich herausfinden, dass die in beiden bzw. allen Geräten verbaute 5400-rpm-Festplatte "allergisch" auf einen bestimmten Bestandteil des Songs reagierte.
Konkret beinhaltete Rhythm Nation eine der natürlichen Resonanzfrequenzen der Festplatte, beim Abspielen "schoss" das Lied also salopp gesagt das Speichermedium ab - ganz ähnlich, wie es bei der durch Wind bzw. Schwingungen ausgelösten Katastrophe der Tacoma-Narrows-Brücke im Jahr 1940 der Fall war.
Fix per Frequenz-Filter
Die Lösung des Problems war durchaus interessant: Denn der Hersteller konnte nicht einfach wegen eines Songs alle Festplatten tauschen. Man umging das Problem allerdings, indem ein benutzerdefinierter Filter in die Audio-Pipeline eingefügt wurde, der die störenden Frequenzen während der Audiowiedergabe erkannte und entfernte.
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