Apple hebt iPhone-Preis in Japan um 19% an - bald auch hier teurer?
Apple hat den Preis für das iPhone in Japan um fast ein Fünftel angehoben. Der US-Computerkonzern reagiert damit auf die Entwicklung der japanischen Währung Yen. Droht durch den schwachen Euro bald auch in Europa eine Verteuerung?
Wie sich von jedermann auf der Apple-Website für Japan nachlesen lässt, verlangt das Unternehmen ab sofort deutlich höhere Preise für seine iPhones. Das günstigste Modell des iPhone 13 ist besonders von der Preiserhöhung betroffen und kostet jetzt mit 117.800 Yen statt zuvor 99.800 Yen rund 19 Prozent mehr als noch am gestrigen Tag.
Apple selbst musste beim Vertrieb in Japan durch den schwächelnden Kurs des Yen währungsbedingte Einnahmerückgänge hinnehmen, da der US-Konzern mit seinen Produkten bei gleichbleibender Preisgestaltung deutlich weniger Umsatz erzielte.
Auch der Euro steht seit geraumer Zeit stark unter Druck und hat so nach aktuellem Stand gegenüber Januar 2022 bereits rund neun Prozent gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Gegenüber Januar 2021 ging es sogar fast 15 Prozent bergab. In Anbetracht der auch in Europa starken Inflation und der Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar könnten US-Hersteller wie Apple ihre Hardware auch hierzulande bald teurer anbieten müssen, wenn sie keine schmaleren Margen hinnehmen wollen.
Wert der japanischen Währung deutlich gesunken
Apple hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert, doch sind die Gründe für die enorme Verteuerung der iPhone-Preise in Japan simpel. So hat sich der Wechselkurs des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar seit Jahresbeginn um 18 Prozent verschlechtert. Hinzu kommt, dass man auch in Japan derzeit eine hohe Inflationsrate verzeichnet.Apple selbst musste beim Vertrieb in Japan durch den schwächelnden Kurs des Yen währungsbedingte Einnahmerückgänge hinnehmen, da der US-Konzern mit seinen Produkten bei gleichbleibender Preisgestaltung deutlich weniger Umsatz erzielte.
Auch der Euro steht seit geraumer Zeit stark unter Druck und hat so nach aktuellem Stand gegenüber Januar 2022 bereits rund neun Prozent gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren. Gegenüber Januar 2021 ging es sogar fast 15 Prozent bergab. In Anbetracht der auch in Europa starken Inflation und der Schwäche des Euro gegenüber dem Dollar könnten US-Hersteller wie Apple ihre Hardware auch hierzulande bald teurer anbieten müssen, wenn sie keine schmaleren Margen hinnehmen wollen.
Zusammenfassung
- Apple erhöht Preise für iPhones in Japan um 19%
- Grund: schwächerer Yen und hohe Inflationsrate
- US-Konzern musste währungsbedingte Einnahmerückgänge hinnehmen
- Euro schwach gegenüber US-Dollar: Preiserhöhung in Europa möglich?
- US-Hersteller müssen schmale Margen hinnehmen oder teurer anbieten
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