Astra-Rakete scheitert und bedroht großzügig geplante CubeSats

Das Raumfahrtunternehmen Astra hat bei der kleinen und preiswerten Rakete der Venture-Klasse erneut mit Problemen zu kämpfen. Ein Start, der zwei Satelliten der NASA in den Orbit bringen sollte, schlug fehl - womit gleich ein ganzes Forschungsprojekt bedroht ist. Der Launcher hob gestern vom NASA-Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ab. Die erste Stufe der Rakete arbeitete auch wie vorgesehen. Dann aber kam es zu Problemen. Wie das Unternehmen mitteilte, schaltete sich die zweite Stufe zu früh ab. Das Ergebnis dessen war dann, dass die Nutzlast nicht in der vorgesehenen Umlaufbahn ankam und als verloren angesehen werden muss.

An Bord des Launchers befanden sich zwei kleinere CubeSat-Satelliten, die jeweils etwa nur so groß wie ein Schuhkarton waren. "Wir haben gegenüber der NASA und dem Nutzlastteam unser Bedauern mitgeteilt. Weitere Informationen werden wir nach Abschluss einer vollständigen Datenanalyse zur Verfügung stellen", teilte Astra mit, nachdem klar war, dass der Start fehlgeschlagen ist.

Risiko trotz Fehlertoleranz

Das Start-System Astras ist noch ziemlich neu und von sieben Versuchen sind fünf fehlgeschlagen. Das ist bei komplett neu konstruierten Raketen zwar durchaus normal, inzwischen sollte man aber genug aus den Fehlern gelernt haben, um die Erfolgsquote zu verbessern. Da macht es natürlich einen schlechten Eindruck, wenn ausgerechnet dieser Start nun fehlschlug - denn es handelt sich um einen von dreien, den die NASA gebucht hat.

Die US-Raumfahrtagentur will immerhin vier CubeSats in den Orbit bringen, die weitergehende Daten zur Erforschung der Wetter-Entwicklung über dem nördlichen Atlantik liefern sollen. Dadurch soll insbesondere die Hurrikanvorhersage deutlich verbessert werden. Bei den drei Starts wurde angesichts der noch jungen Astra-Raketen, die jeweils zwei CubeSats transportieren sollten, bereits ein Fehlschlag einkalkuliert. Da dieser nun direkt beim ersten Versuch erfolgte, müssten die beiden kommenden Missionen erfolgreich sein. Die nächste sollte im Juli starten, was angesichts der gestrigen Ereignisse aber unrealistisch ist.

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