Wissenschaftler statten Roboter mit lebender menschlicher Haut aus
Von Terminator bis Star Trek: Biohybrid-Roboter, die aus lebenden und künstlichen Materialien bestehen, sind in Science-Fiction-Geschichten Alltag. Jetzt rückt diese Zukunft ein Stück näher. Japanische Wissenschaftler haben Roboter mit lebender menschlicher Haut ausgestattet.
Um die Haut um den Roboter-Finger wachsen lassen zu können, wurde dieser zunächst in einen Zylinder eingetaucht, der mit einer Lösung aus Kollagen und menschlichen Hautfibroblasten gefüllt war - die beiden Hauptbestandteile von Bindegewebe. Laut den Wissenschaftlern machte man sich dann die "natürliche Tendenz zum Schrumpfen" dieser Mixtur zu eigen, sodass der mechanische Aufbau "eng umschlossen" wurde.
Die Haut beginnt in einer Lösung aus Kollagen und Hautfibroblasten zu wachsen
Das war wiederum die einheitliche Basis für die nächste Hautschicht, die aus sogenannten menschliche epidermalen Keratinozyten besteht. Wie das Team erläutert, machen diese Zellen rund 90 % der äußersten Hautschicht aus und verleihen dem Roboter eine "hautähnliche Textur und feuchtigkeitsspeichernde Barriereeigenschaften". "Der Finger sieht direkt aus dem Nährboden leicht 'verschwitzt' aus", so Erstautor Shoji Takeuchi, Professor an der Universität von Tokio, Japan.
Die Wissenschaftler sehen viele Vorteile
Roboter-Finger mit echter Haut überzogen
Haut hat viele tolle Eigenschaften, die sich auch Entwickler von Robotern gerne zunutze machen würden. Jetzt haben Wissenschaftler der University of Tokyo einen Roboter-Finger mit gezüchteter, lebender Haut überzogen. Die zugrundeliegende Methode, die laut Techxplorer am 9. Juni in der Zeitschrift Matter vorgestellt wurde, verleiht dem mechanischen Unterbau des Fingers nicht nur eine natürliche Textur, die an einen normalen Finger erinnert, sondern auch wasserabweisende und selbstheilende Eigenschaften.Roboter-Finger wurde mit echter Haut überzogen
Um die Haut um den Roboter-Finger wachsen lassen zu können, wurde dieser zunächst in einen Zylinder eingetaucht, der mit einer Lösung aus Kollagen und menschlichen Hautfibroblasten gefüllt war - die beiden Hauptbestandteile von Bindegewebe. Laut den Wissenschaftlern machte man sich dann die "natürliche Tendenz zum Schrumpfen" dieser Mixtur zu eigen, sodass der mechanische Aufbau "eng umschlossen" wurde.
Die Haut beginnt in einer Lösung aus Kollagen und Hautfibroblasten zu wachsen
Das war wiederum die einheitliche Basis für die nächste Hautschicht, die aus sogenannten menschliche epidermalen Keratinozyten besteht. Wie das Team erläutert, machen diese Zellen rund 90 % der äußersten Hautschicht aus und verleihen dem Roboter eine "hautähnliche Textur und feuchtigkeitsspeichernde Barriereeigenschaften". "Der Finger sieht direkt aus dem Nährboden leicht 'verschwitzt' aus", so Erstautor Shoji Takeuchi, Professor an der Universität von Tokio, Japan.
Die Wissenschaftler sehen viele Vorteile
Selbst überrascht
"Wir sind überrascht, wie gut sich das Hautgewebe an die Oberfläche des Roboters anpasst", so Takeuchi weiter. Damit habe man eine erste Hürde für die Entwicklung von Robotern genommen, die vollständig in Haut eingekleidet sind. Der Weg zu dieser Zukunftsvision ist aber trotz des Erfolges noch weit. Die entwickelte Schicht ist deutlich weniger robust als natürliche Haut und kann ohne großen Aufwand in Bezug auf Nährstoffzufuhr nicht lange überleben. Deshalb wollen die Wissenschaftler im nächsten Schritt "mehr funktionelle Struktur" in ihre Roboterhaut einbauen.
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