400 Dollar pro Nutzer: Facebooks Datenschutz-Fail sorgt für Geldregen
Der laxe Umgang mit dem Datenschutz bei Facebook bringt für zahlreiche Einwohner des US-Bundesstaats Illinois in diesen Tagen einen kleinen Geldregen mit sich. Der Mutterkonzern Meta zahlt mehr als einer Million Bürgern fast 400 Dollar in Form von Schecks aus.
Wie diverse Nutzer bei Reddit und unter anderem Engadget berichten, hat Facebook mit der Auszahlung von Entschädigungsgeldern an zahlreiche Bürger des US-Bundesstaats Illinois begonnen. Sie erhalten jeweils Schecks oder Direkteinzahlungen in Höhe von 397 US-Dollar, was umgerechnet derzeit gut 375 Euro entspricht.
Facebook hatte mit der Praxis ein Gesetz gebrochen, laut dem Firmen keine biometrischen Daten erfassen und verwenden dürfen, ohne dafür zuvor die Zustimmung der Betroffenen einzuholen. Das System war über viele Jahre im Einsatz und markierte weitere Fotos von Facebook-Usern ohne ihr Zutun mit Links und Tags, die den Namen der jeweiligen Personen auf Fotos verrieten.
Mittlerweile hat Meta die Funktion sowohl bei Facebook als auch bei Instagram abgeschaltet, allerdings versprach man nie, künftig keine Gesichtserkennungstechnik mehr zu verwenden. Nach einigem Hin und Her war Facebook bereit, insgesamt 650 Millionen Dollar zur Beilegung der Sammelklage auszuzahlen.
Im Zuge der Sammelklage konnte sich jeder Einwohner des Bundesstaats Illinois beteiligen, der in einem bestimmten Zeitraum ein Foto auf der Facebook-Website gepostet oder in einem Bild von dem Erkennungssystem markiert wurde. Insgesamt kamen letztlich rund 1,6 Millionen Beteiligte der Sammelklage zusammen.
Siehe auch:
Riesiger Geld-Pool wird ausgezahlt
Das Geld wird von Facebook ausgezahlt, weil vor sieben Jahren eine Sammelklage gegen das Unternehmen angestrengt wurde, laut der das inzwischen abgeschaltete System zur Markierung von Fotos mit dem Namen des jeweiligen Facebook-Mitglieds gegen die Datenschutzvorgaben verstößt.Facebook hatte mit der Praxis ein Gesetz gebrochen, laut dem Firmen keine biometrischen Daten erfassen und verwenden dürfen, ohne dafür zuvor die Zustimmung der Betroffenen einzuholen. Das System war über viele Jahre im Einsatz und markierte weitere Fotos von Facebook-Usern ohne ihr Zutun mit Links und Tags, die den Namen der jeweiligen Personen auf Fotos verrieten.
Mittlerweile hat Meta die Funktion sowohl bei Facebook als auch bei Instagram abgeschaltet, allerdings versprach man nie, künftig keine Gesichtserkennungstechnik mehr zu verwenden. Nach einigem Hin und Her war Facebook bereit, insgesamt 650 Millionen Dollar zur Beilegung der Sammelklage auszuzahlen.
Im Zuge der Sammelklage konnte sich jeder Einwohner des Bundesstaats Illinois beteiligen, der in einem bestimmten Zeitraum ein Foto auf der Facebook-Website gepostet oder in einem Bild von dem Erkennungssystem markiert wurde. Insgesamt kamen letztlich rund 1,6 Millionen Beteiligte der Sammelklage zusammen.
Siehe auch:
- Facebook schaltet Gesichtserkennung ab, löscht Milliarde Datensätze
- Foto-Gesichtserkennung: User erstreiten 550 Mio. Dollar von Facebook
- Nur für Mitarbeiter: Facebook hat an einer Gesichtserkennung gearbeitet
- Unerlaubte Gesichtserkennung: Facebook fürchtet Milliarden-Strafe
- Gesicht als Captcha: Facebook experimentiert mit neuem Identitätstest
Thema:
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