Lieferando steht bei abklingender Pandemie vor schwierigen Aufgaben
Spätestens in der Corona-Pandemie haben die Essens-Lieferdienste einen enormen Boom verzeichnet. Das schnelle Wachstum scheinen einige aber nicht gut zu verkraften. So hat der Mutterkonzern Just Eat Takeaway bei Lieferando einiges zu tun.
Wie aus einem Bericht der Wirtschaftswoche hervorgeht, muss die Führungsriege des orangefarbenen Essenslieferanten neu aufgestellt werden. Denn wie die niederländische Mutterfirma mitteilte, stünden zwei bisherige Spitzenkräfte erst einmal nicht erneut für ihren bisherigen Posten zur Verfügung.
Das betrifft unter anderem den bisherigen Aufsichtsratschef Adriaan Nühn, an dem es zuletzt zunehmend Kritik gegeben haben soll. Dessen Posten wird wohl nun erst einmal die Tom Tom-Mitbegründerin Corrine Vigreux übernehmen - allerdings auch nur vorübergehend.
Mit dem neuen Aufsichtsrat muss Lieferando nun eine herausfordernde Zeit angehen. Denn das Management muss darauf ausgerichtet werden, die Umsätze zu halten. Wenn diese nun im Zuge einer abflauenden Pandemie-Lage zurückgehen, weil wieder mehr Menschen selbst die Restaurants besuchen, dürfte sich das kaum positiv auf den Aktienkurs des Unternehmens auswirken.
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Das betrifft unter anderem den bisherigen Aufsichtsratschef Adriaan Nühn, an dem es zuletzt zunehmend Kritik gegeben haben soll. Dessen Posten wird wohl nun erst einmal die Tom Tom-Mitbegründerin Corrine Vigreux übernehmen - allerdings auch nur vorübergehend.
Umsatz halten wird schwer
Als Aufsichtsratsvorsitzender hat Nühn zwar wenig mit dem operativen Geschäft der Essenslieferanten zu tun, ist aber eben für die Besetzung des Managements zuständig. Kritiker sind der Ansicht, dass dieses nicht optimal aufgestellt ist, was vielleicht auch einer der Gründe dafür ist, dass Just Eat Takeaway nicht aus seiner Krise herauskommt und der Aktienkurs seit längerer Zeit immer weiter sinkt.Mit dem neuen Aufsichtsrat muss Lieferando nun eine herausfordernde Zeit angehen. Denn das Management muss darauf ausgerichtet werden, die Umsätze zu halten. Wenn diese nun im Zuge einer abflauenden Pandemie-Lage zurückgehen, weil wieder mehr Menschen selbst die Restaurants besuchen, dürfte sich das kaum positiv auf den Aktienkurs des Unternehmens auswirken.
Zusammenfassung
- Lieferando muss Führungsriege neu aufstellen
- Adriaan Nühn als Aufsichtsratschef nicht mehr erneut zur Verfügung
- Corrine Vigreux übernimmt vorübergehend Posten
- Kritiker: Management nicht optimal aufgestellt, Aktienkurs sinkt
- Neuer Aufsichtsrat muss Umsätze halten
- Abflauende Pandemie-Lage: Umsätze sinken, Aktienkurs auch
- Lieferando muss herausfordernde Zeit angehen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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