Notebook-Hersteller planen Preiserhöhungen für die zweite Jahreshälfte

Weil die in China verhängten Lockdowns zur Schließung vieler Elektronik-Produktionsstätten geführt haben, werden immer mehr Bauteile knapp. In Verbindung mit steigenden Kosten für Logistik und andere Faktoren wird deshalb mit starken Preisanstiegen bei Notebooks gerechnet.
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GPD
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, gehen die Hersteller von PCs und Notebooks davon aus, dass sie ihre Preise bald anheben müssen. Wegen diverser Faktoren erwarten die Hersteller Preiserhöhungen für die zweite Hälfte des Jahrs 2022, auch weil sie ihre steigenden Kosten wegen geringer Margen nicht mehr abfangen können und daher an die Kunden weitergeben müssen.

Es ist kompliziert

Die Gründe sind vielfältig. Zum Einen ist das Transportwesen in China durch die Lockdowns in für die Elektronikindustrie wichtigen Regionen stark beeinträchtigt, so dass die für den Bau von Geräten benötigten Komponenten nicht mehr wie üblich schnell geliefert werden können. Weil auch die Lastwagenfahrer von den Ausgangssperren betroffen sind, stehen deutlich weniger Transportkapazitäten zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass die Logistikketten auch beim Versand fertiger Produkte auf dem Seeweg durcheinandergekommen sind, weshalb immer mehr Anbieter auf den Transport ihrer Waren mit Flugzeugen umgeschwenkt sind. Die erhöhte Nachfrage in diesem Bereich und die in Folge des Kriegs in der Ukraine stark gestiegenen Treibstoffkosten sorgen jedoch auch hier dafür, dass die Preise für Luftfracht weiter gestiegen sind.

Weil die Behörden in Shenzhen und Shanghai jeweils mit immer weiteren Verlängerungen der Ausgangssperren auf die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus in der Omikron-Variante reagieren, wird die Komponentenknappheit weiter verstärkt. Nachdem die Maßnahmen eigentlich bei ihrer Einführung Ende März auf einen Zeitraum von wenigen Wochen begrenzt sein sollten, ist mittlerweile davon die Rede, dass sie wohl noch bis mindestens Mitte Mai andauern werden.

Für die Hardware-Zulieferer bedeutet dies, dass ihre Produktion deutlich länger stillsteht als zuvor angenommen. Dies führt zu Engpässen bei Kabeln, Steckern, Kunststoff-, Metall- und Formteilen sowie bei Platinen, die die Lage zusätzlich zu der ohnehin schon herrschenden Knappheit bei analogen Chips noch verschärfen, heißt es.
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