Gameboy-Emulatoren für die Switch sollen von Nintendo kommen
Als am Montag zwei neue Gameboy-Emulatoren für die Nintendo Switch im Netz auftauchten, war die Aufregung noch gedämpft. Nun aber zeigt sich, dass diese wohl von Nintendo selbst entwickelt werden, wie das US-Magazin Ars Technica berichtet.
Aus der Fanszene heraus werden immer wieder neue Emulatoren für alle möglichen Plattformen entwickelt. Daher wirkte es erst einmal nicht ungewöhnlich, als am Montag in Foren Links zu den neuen Emulatoren auftauchten. Auf den zweiten Blick zeigte sich dann aber, dass es sich wohl tatsächlich um Software handelt, die aus der Nintendo European Research & Development (NERD)-Abteilung geleakt sind.
Es handelt sich hier um zwei entsprechende Programme: Ein Emulator mit dem Codenamen Hiroko bildet den Game Boy nach, ein zweiter namens Sloop den Game Boy Advance. In beiden Fällen wurden vollständig kompilierte Varianten öffentlich, aus denen aber auch Git-Daten herausgeholt wurden, anhand derer man mehr über die Entwicklungsarbeit herausfinden konnte.
Es gibt derzeit zwar noch einige Zweifel daran, dass die geleakten Programm wirklich von Nintendo stammen, doch ist die Wahrscheinlichkeit aus Sicht von Experten ziemlich groß. Letztlich wird hier nur eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens Sicherheit bringen - diese liegt aber trotz Anfragen bisher nicht vor. So bleibt für die Besitzer der Switch aber zumindest die Hoffnung, vielleicht bald zahlreiche Gameboy-Klassiker über ihr Nintendo Switch Online-Abo nutzen zu können.
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Es handelt sich hier um zwei entsprechende Programme: Ein Emulator mit dem Codenamen Hiroko bildet den Game Boy nach, ein zweiter namens Sloop den Game Boy Advance. In beiden Fällen wurden vollständig kompilierte Varianten öffentlich, aus denen aber auch Git-Daten herausgeholt wurden, anhand derer man mehr über die Entwicklungsarbeit herausfinden konnte.
Entwicklung seit 2020
So zeigte sich, dass die Arbeit an den Emulatoren schon im August 2020 begonnen hat. Dass sich vor allem das NERD-Team mit dem Thema beschäftigt, ist auch nachvollziehbar. Immerhin hat dieses auch schon führend an anderen Projekten mitgewirkt - wie beispielsweise an der Software für die NES Classic und SNES Classic sowie an der Emulatoren-Technologie für Super Mario All-Stars.Es gibt derzeit zwar noch einige Zweifel daran, dass die geleakten Programm wirklich von Nintendo stammen, doch ist die Wahrscheinlichkeit aus Sicht von Experten ziemlich groß. Letztlich wird hier nur eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens Sicherheit bringen - diese liegt aber trotz Anfragen bisher nicht vor. So bleibt für die Besitzer der Switch aber zumindest die Hoffnung, vielleicht bald zahlreiche Gameboy-Klassiker über ihr Nintendo Switch Online-Abo nutzen zu können.
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