Ukraine-Krieg: Apple schraubt iPhone-Bestellungen wegen Krise zurück
Der US-Computerkonzern Apple hat offenbar die geplanten Stückzahlen für die Fertigung des neuen 2022er-Modells des iPhone SE aufgrund der unsicheren Lage in der Welt zuletzt deutlich nach unten korrigiert. Dies melden Quellen aus der Lieferkette des Unternehmens.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, hat Apple seine Bestellungen bei den Auftragsfertigern für das iPhone SE (2022) deutlich zurückgefahren. Im nächsten Quartal will das Unternehmen nach aktueller Planung rund 20 Prozent weniger Geräte bauen lassen, als man ursprünglich geplant hatte. Hintergrund soll die aufgrund diverser Faktoren fallende Nachfrage sein.
So soll Apple rund 10 Millionen Einheiten weniger für das Jahr 2022 planen, nachdem man im letzten Jahr fast 77 Millionen AirPods fertigen ließ. Beobachter gehen davon aus, dass Apple von einer niedrigeren Nachfrage ausgeht und deshalb für das Gesamtjahr 2022 mit einem Rückgang der Stückzahlen rechnet. Der Konzern wolle deshalb die Lagerbestände reduzieren, um nicht auf den Geräten sitzen zu bleiben.
Für die Vertragsfertiger kommen die reduzierten Stückzahlen rund um das iPhone SE nicht überraschend. Aufgrund von Inflation und dem aus dem Krieg in der Ukraine resultierenden Verkaufsstopp aller Apple-Produkte in Russland würden die Stückzahlen fallen. Bisher war Apple der drittgrößte Smartphone-Anbieter in Russland nach Stückzahlen und kam laut Marktbeobachtern auf rund 16 Prozent Marktanteil im Jahr 2021.
Aufgrund des Krieges und der starken Inflation würden die Kunden in Europa zudem andere Prioritäten setzen. Statt ihr Geld in neue Smartphones von Apple und anderen Anbietern zu stecken, müssen die Kunden hierzulande schließlich deutlich gestiegene Kosten für Energie und Lebensmittel sowie diverse andere Konsumgüter decken.
Apple schraubt auch die AirPods-Bestellungen zurück
Nikkei zufolge sollen jetzt rund zwei bis drei Millionen weniger iPhone SE-Modelle von den Bändern der Vertragsfertiger in Asien laufen. Apple begründete die Reduzierung der Stückzahlen gegenüber den Zulieferern angeblich damit, dass die Nachfrage nicht den Prognosen des Unternehmens entspricht. Gleichzeitig wurden auch die Planungen für die Fertigung der Bluetooth-Kopfhörer AirPods geändert.So soll Apple rund 10 Millionen Einheiten weniger für das Jahr 2022 planen, nachdem man im letzten Jahr fast 77 Millionen AirPods fertigen ließ. Beobachter gehen davon aus, dass Apple von einer niedrigeren Nachfrage ausgeht und deshalb für das Gesamtjahr 2022 mit einem Rückgang der Stückzahlen rechnet. Der Konzern wolle deshalb die Lagerbestände reduzieren, um nicht auf den Geräten sitzen zu bleiben.
Auch Apple-Kunden müssen sparen
Außerdem behauptet der Bericht aus Japan, dass Apple auch die Bestellungen für Teile und die Fertigung der verschiedenen Smartphones der iPhone 13-Serie reduziert hat. Dies sei aber anders als beim iPhone SE (2022) mit den üblichen saisonalen Schwankungen zu begründen, hieß es.Für die Vertragsfertiger kommen die reduzierten Stückzahlen rund um das iPhone SE nicht überraschend. Aufgrund von Inflation und dem aus dem Krieg in der Ukraine resultierenden Verkaufsstopp aller Apple-Produkte in Russland würden die Stückzahlen fallen. Bisher war Apple der drittgrößte Smartphone-Anbieter in Russland nach Stückzahlen und kam laut Marktbeobachtern auf rund 16 Prozent Marktanteil im Jahr 2021.
Aufgrund des Krieges und der starken Inflation würden die Kunden in Europa zudem andere Prioritäten setzen. Statt ihr Geld in neue Smartphones von Apple und anderen Anbietern zu stecken, müssen die Kunden hierzulande schließlich deutlich gestiegene Kosten für Energie und Lebensmittel sowie diverse andere Konsumgüter decken.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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