Eskalation im All: USA warnt Satellitenbetreiber wegen Ukraine-Krise
Russland rückt weiter in die Ukraine vor, doch die USA befürchten, dass sich der Konflikt auch ins All ausbreiten könnte. So warnt der Chef des NRO, verantwortlich für die US-Militärsatelliten, dass Satellitenbetreiber dringend ihre Systeme absichern sollten.
"Ich denke, man kann davon ausgehen, dass sie den Konflikt in den Weltraum ausdehnen werden, soweit sie dazu in der Lage sind und soweit sie das Gefühl haben, dass er dadurch nicht außer Kontrolle gerät", so Scolese. Die USA und damit auch die NATO erhalten immer mehr Bilder und Informationen nicht von Satelliten im Staatsauftrag, sondern von kommerziellen Satellitenbetreibern. Und so spricht der NRO-Chef vor allem auch diese Betreiber direkt an: "Ich würde jedem raten, sich zu vergewissern, dass seine Systeme sicher sind und sie genau im Auge behalten. Wir wissen, dass die Russen effektive Cyber-Akteure sind."
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Der Ukraine-Konflikt lässt die USA besorgt in den Himmel schauen
Es ist eine alte Sorge, die in Zeiten des direkten Konfliktes wieder neu entfacht wird: Wie SpaceNews berichtet, hat sich Christopher Scolese, Direktor des U.S. National Reconnaissance Office (NRO) und damit verantwortlich für das US-militärische Satellitenprogramm, mit einer klaren Warnung an alle gewendet, die Satelliten im Erdorbit betreiben. Wie Scolese auf der Defense and Intelligence Space Conference der National Security Space Association am 23. Februar ausführte, rechnet er damit, dass Russland den Konflikt auch ins All tragen könnte."Ich denke, man kann davon ausgehen, dass sie den Konflikt in den Weltraum ausdehnen werden, soweit sie dazu in der Lage sind und soweit sie das Gefühl haben, dass er dadurch nicht außer Kontrolle gerät", so Scolese. Die USA und damit auch die NATO erhalten immer mehr Bilder und Informationen nicht von Satelliten im Staatsauftrag, sondern von kommerziellen Satellitenbetreibern. Und so spricht der NRO-Chef vor allem auch diese Betreiber direkt an: "Ich würde jedem raten, sich zu vergewissern, dass seine Systeme sicher sind und sie genau im Auge behalten. Wir wissen, dass die Russen effektive Cyber-Akteure sind."
Seit Jahren große Sorge
Die Szenarien, vor denen die USA jetzt erneut warnen, sorgen beim US-Militär und vielen seiner Bündnispartner schon seit Jahren für große Besorgnis. Russland und auch China ist es technisch möglich, beispielsweise das GPS-System mit Spoofing-Attacken zu stören und damit militärische Aktivitäten empfindlich zu treffen. Darüber hinaus richtet sich ein großer Teil der Sorge auch auf die mögliche Manipulation oder Störung von Kommunikationssatelliten-Systemen.Siehe auch:
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