Galaxy S22: Samsung erklärt Änderungen an Display-Spezifikationen
Samsung hat sich im Nachgang der Vorstellung der neuen Galaxy S22-Serie mit einer heimlichen Änderung an den Display-Spezifikationen mächtig in die Nesseln gesetzt. Jetzt versucht der Konzern sich zu erklären und begründet die Änderungen.
Wie Samsung in einem gegenüber den Kollegen von Android Police bereitgestellten Statement erklärt, hat man die Angaben in den Datenblättern für das Galaxy S22 und seine teureren Schwestermodelle im Nachhinein geändert, um die tatsächlichen technischen Gegebenheiten besser zu kommunizieren.
Konkret erklärte das Unternehmen, dass die LTPS-OLED-Displays der Geräte ihrerseits nicht mit einer geringeren Bildwiederholrate als 48 Hertz arbeiten können. Während also die Display-Controller dynamisch eine Bildwiederholrate von mindestens 10 und maximal bis zu 120 Hertz unterstützen, wird das Panel selbst immer mindestens 48 Mal pro Sekunde aktualisiert, weil dies zumindest bisher nicht anders möglich ist.
Samsungs Angaben, laut denen sich die Aussage zur extrem geringen Bildwiederholrate des Displays zunächst lediglich auf die Frequenz bezog, mit der das Panel jeweils von den in der Pipeline davor liegenden Chips mit Daten versorgt wird, treffen offenbar auch für die älteren Smartphones der Galaxy S21-Serie zu, denn auch bei diesen Modellen mit LTPS-Panels warb der Konzern mit Bildwiederholraten auf extrem niedrigem Niveau ab 10 Hertz.
Wie Display-Spezialist Ross Young auf Twitter erklärt, sind LTPS-Panels (Low Temperature Polysilicon) bisher nicht in kommerzieller Form mit Mindest-Bildwiederholraten unter 48 Hertz verfügbar. Dies ist nur mit LTPO-Panels (Low Temperature Polycrystalline Oxide) möglich und wird daher bei einigen Herstellern auch schon seit geraumer Zeit auf diese Weise praktiziert.
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Konkret erklärte das Unternehmen, dass die LTPS-OLED-Displays der Geräte ihrerseits nicht mit einer geringeren Bildwiederholrate als 48 Hertz arbeiten können. Während also die Display-Controller dynamisch eine Bildwiederholrate von mindestens 10 und maximal bis zu 120 Hertz unterstützen, wird das Panel selbst immer mindestens 48 Mal pro Sekunde aktualisiert, weil dies zumindest bisher nicht anders möglich ist.
Display-Pipeline liefert Bilder mit einem Minimum von 10 Hertz
Samsung sprach nach eigenen Angaben zunächst von 10 Hertz minimaler Bildwiederholrate, um seine "proprietäre Technologie" hervorzuheben, die das Display ihrerseits mit einer deutlich niedrigeren Bildwiederholrate anspricht. Das Display selbst kann aber gar nicht mit einer so niedrigen Frequenz aktualisiert werden. Man habe sich für die Änderung der Angaben in den Datenblättern entschieden, um sich dem in der Branche sonst üblichen Vorgehen anzupassen, hieß es weiter.Samsungs Angaben, laut denen sich die Aussage zur extrem geringen Bildwiederholrate des Displays zunächst lediglich auf die Frequenz bezog, mit der das Panel jeweils von den in der Pipeline davor liegenden Chips mit Daten versorgt wird, treffen offenbar auch für die älteren Smartphones der Galaxy S21-Serie zu, denn auch bei diesen Modellen mit LTPS-Panels warb der Konzern mit Bildwiederholraten auf extrem niedrigem Niveau ab 10 Hertz.
Wie Display-Spezialist Ross Young auf Twitter erklärt, sind LTPS-Panels (Low Temperature Polysilicon) bisher nicht in kommerzieller Form mit Mindest-Bildwiederholraten unter 48 Hertz verfügbar. Dies ist nur mit LTPO-Panels (Low Temperature Polycrystalline Oxide) möglich und wird daher bei einigen Herstellern auch schon seit geraumer Zeit auf diese Weise praktiziert.
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