Nissan gibt Arbeit an neuen Verbrennungsmotoren fast vollständig auf
Der japanische Autohersteller Nissan will die Neuentwicklung reiner Verbrennungsmotoren früher als erwartet praktisch vollständig aufgeben und künftig fast alle Ressourcen voll auf die Arbeit an Elektrofahrzeugen konzentrieren. Nur in den USA soll es noch länger Verbrenner geben.
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei Asia berichtet, plant Nissan einen fast vollständigen Ausstieg aus der Entwicklung von neuen reinen Verbrennermotoren. Das Unternehmen will künftig praktisch nur noch Elektroantriebe einsetzen. Einzig für den US-Markt will man weiter klassische Verbrennungsmotoren entwickeln, heißt es.
Dies gilt auch für China und Nissans Heimatland Japan, wobei generell eine Einschränkung gilt: Verbrenner für die kombinierte Verwendung mit Elektroantrieben und Hybridfahrzeugen soll es weiter geben. Damit man bestimmte Märkte weiter bedienen kann, sollen bestehende Designs weiterentwickelt werden. Die Werke für die Produktion der bestehenden Motorenpalette von Nissan sollen daher ebenfalls vorerst weiterlaufen, ohne dass derzeit Entlassungen geplant sind.
Den Großteil seiner Forschungsausgaben im Bereich Motorenbau und Fahrzeuge will Nissan künftig nicht mehr in Verbrenner stecken, sondern für Elektroautos und andere alternative Antriebe ausgeben, heißt es weiter. Zuletzt hatte man jährlich rund 4,3 Milliarden Dollar in Neuentwicklungen investiert. Langfristig will Nissan laut dem Bericht auch dafür sorgen, dass die bisher mit dem Bau von Verbrennermotoren betrauten Mitarbeiter künftig an Motoren für Elektroautos und Hybridfahrzeuge arbeiten.
Verbrenner nur noch für die USA und Hybrid-Fahrzeuge
Für Europa hat Nissan die Entwicklung von Otto- und Dieselmotoren bereits eingestellt. In begrenztem Umfang soll die Entwicklung noch für die USA fortgeführt werden, wobei man dort vor allem den Markt für Pickup-Trucks im Visier hat, weil aus diesem Bereich noch etwas Nachfrage erwartet wird. In allen anderen Regionen will man keine weiteren Verbrenner mehr entwickeln, heißt es.Dies gilt auch für China und Nissans Heimatland Japan, wobei generell eine Einschränkung gilt: Verbrenner für die kombinierte Verwendung mit Elektroantrieben und Hybridfahrzeugen soll es weiter geben. Damit man bestimmte Märkte weiter bedienen kann, sollen bestehende Designs weiterentwickelt werden. Die Werke für die Produktion der bestehenden Motorenpalette von Nissan sollen daher ebenfalls vorerst weiterlaufen, ohne dass derzeit Entlassungen geplant sind.
Den Großteil seiner Forschungsausgaben im Bereich Motorenbau und Fahrzeuge will Nissan künftig nicht mehr in Verbrenner stecken, sondern für Elektroautos und andere alternative Antriebe ausgeben, heißt es weiter. Zuletzt hatte man jährlich rund 4,3 Milliarden Dollar in Neuentwicklungen investiert. Langfristig will Nissan laut dem Bericht auch dafür sorgen, dass die bisher mit dem Bau von Verbrennermotoren betrauten Mitarbeiter künftig an Motoren für Elektroautos und Hybridfahrzeuge arbeiten.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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