Zweitverwertung für Leaf-Akkus: Nissan baut tausende Arbeits-Roboter

Nissan gehört zu jenen Auto-Herstellern, die als erste im größeren Stil Elek­tro­fahr­zeu­ge vermarkteten. Hier fallen entsprechend schon jetzt aus­gediente Akkus an, die nicht mehr für Autos geeignet sind. Eine Zweit­ver­wertung wurde aber gefunden. Nissan verbaut die alten Batterien aus den ersten Leaf-Modellen jetzt in so genannten Au­to­ma­ted Guided Vehicles (AGVs). Dabei handelt es sich quasi um bewegliche Roboter, die un­ter an­de­rem den Arbeitern in den Nissan-Werken helfend zur Seite stehen sollen. Sie brin­gen hier beispielsweise automatisiert die benötigten Teile und Werkzeuge vom Lager an den je­wei­li­gen Ar­beits­platz, wie aus einem Bericht von SlashGear hervorgeht.

Das Ziel besteht darin, dass die Facharbeiter an den Produktionslinien möglichst keine Zeit mehr dafür aufbringen sollen, sich ihr Material zu organisieren. Im Idealfall haben sie stets ausreichend Teile bei sich, um ihrer eigentlichen Aufgabe ohne Unterbrechungen nachkommen zu können. Nissan sieht die AGVs daher inzwischen als unabdingbaren Bestandteil der Be­stre­bun­gen, die Produktivität in den Werken weiter zu steigern.

Eine ganze Flotte

Bei Nissan sind zur Zeit bereits rund 4000 AGVs im Einsatz. Die Systeme bewegen sich selbst­stän­dig auf festen Routen durch die Werks­hal­len. Sensoren und eine Kommunikation zwi­schen den Robotern sorgen dafür, dass Kol­li­si­o­nen vermieden werden. Auf ihrem Weg hal­ten die AGVs dann jeweils für 30 Sekunden an ei­ner Schnell­lade-Einrichtung, was jeweils ge­nug Ener­gie für die nächste Lieferrunde einbringt.

Die AGVs waren bei Nissan ohnehin in der Planung. Anfangs sahen die Entwickler aber vor, die Systeme mit neuen, klassischen Bleisäure-Batterien auszustatten. Vor einiger Zeit kam man dann aber auf die Idee, ausgemusterte Auto-Akkus aus den ersten Leaf-Modellen zu verwenden, die seit 2010 ausgeliefert wurden. Hierbei handelt es sich um Akkus, die im Ur­zu­stand 24 Kilowattstunden speichern konnten. Nissan AGV Zukünftig wird eine Zweitverwertung von Auto-Akkus in deutlich größerem Stil zu finden sein. Denn die Stromspeicher sieht man als unzureichend für den Einsatz in Fahrzeugen an, wenn ihre Leistung im Bereich von 80 bis 90 Prozent des Neuwertes landet. In der Praxis bedeutet das, dass ein Akku nicht in ein zweites Auto eingebaut wird. Die Stromspeicher verfügen dann aber noch immer über ausreichend Leistung, um sie in diversen anderen Anwendungen wie eben den AGVs, aber auch in lokalen Stromspeichern hinter Solaranlagen einsetzen zu können. Dort können sie noch über mehrere Jahre ein zweites Leben führen, bevor sie dann im Recycling landen.

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