Noch heißer: Bill Gates fördert weiteren experimentellen Atomreaktor
Bill Gates steckt Milliarden in moderne Atomkraft, jetzt wurde das zweite Projekt bekannt, das er zusammen mit dem Unternehmen TerraPower realisiert. In Idaho wird ein experimenteller Atomreaktor entstehen, der noch einmal ganz anders funktioniert als bisherige Vorhaben.
Entwurf der Southern Company zum Experimentier-Reaktor
Demnach soll im US-Bundesstaat Idaho ein kleiner experimenteller Kernreaktor entstehen, dessen Aufbau über die nächsten fünf Jahre rund 170 Millionen US-Dollar kosten soll, von denen das US-Energieministerium rund 80 Prozent trägt. Mit dem Aufbau betraut TerraPower den Gas- und Stromversorgungsriesen Southern Company, der weitere Details in einer eigenen Mitteilung liefert. Bei dem Projekt werde sich der weltweit erste "Schnellspektrum-Salzreaktor" im Betrieb beweisen.
Siehe auch: Gates versteigt sich komplett in Kernkraft und will Milliarden investieren
TerraPower und Hauptinvestor Bill Gates kündigen zweites Werk an
Bill Gates ist ein großer Befürworter von neuen Technologien rund um Atomkraft, die versprechen, das Strahlen-Risiko zu minimieren und die Stromausbeute zu optimieren. Nachdem wir vor Kurzem darüber berichten konnten, dass die - sehr teure - Planung für ein Kernkraftwerk mit neumodischem Natrium-Reaktor im US-Bundesstaat Wyoming begonnen hat, folgt jetzt bereits die Ankündigung der zweiten Anlage. Wie Businessinsider schreibt, plant TerraPower ein weiteres Kraftwerk, das ganz andere Technologien erproben soll.
Entwurf der Southern Company zum Experimentier-Reaktor
Demnach soll im US-Bundesstaat Idaho ein kleiner experimenteller Kernreaktor entstehen, dessen Aufbau über die nächsten fünf Jahre rund 170 Millionen US-Dollar kosten soll, von denen das US-Energieministerium rund 80 Prozent trägt. Mit dem Aufbau betraut TerraPower den Gas- und Stromversorgungsriesen Southern Company, der weitere Details in einer eigenen Mitteilung liefert. Bei dem Projekt werde sich der weltweit erste "Schnellspektrum-Salzreaktor" im Betrieb beweisen.
Multifunktional heiß
Basiert das erste TerraPower-Werk auf Technologien rund um Flüssig-Natrium, wollen die Wissenschaftler die Kernreaktion auf Basis von geschmolzenem Chlorid erproben. Einer der Vorteile: Theoretisch sind hier deutlich höhere Betriebstemperaturen denkbar als bei traditionellen Methoden. "Die Technologie hat auch das Potenzial, kohlenstofffreie, hochwertige Prozesswärme und Wärmespeicher für schwer zu dekarbonisierende Industriemärkte und Seeverkehrssektoren bereitzustellen", so die Southern Company.Siehe auch: Gates versteigt sich komplett in Kernkraft und will Milliarden investieren
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