Achtung: Kritische Sicherheitslücke macht HP-Drucker angreifbar
Der Drucker-Hersteller HP warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke, die eine Reihe von Druckern betrifft. Zudem gibt es eine Schwachstelle, die als hoch eingestuft wurde. Demnach können beide Schwachstellen von Hackern ausgenutzt werden, um in Nutzer-Systeme einzudringen.
Das meldet das Online-Magazin Drucker Channel. Entdeckt wurden die Schwachstellen von Sicherheitsforschern von F-Secure. Sie haben die Schwachstellen unter dem Namen "Printing Shellz" zusammengefasst und informieren im F-Secure-Blog. Betroffen sind laut den aktuellen Erkenntnissen zahlreiche HP-Bürodrucker. HP hat bereits bestätigt, dass eine große Anzahl seiner Druckermodelle für einen neuen kritischen Pufferüberlauf-Bug anfällig ist. Die als kritisch eingestufte Schwachstelle wird als "CVE-2021-39238" geführt und wie folgt beschrieben:
Ein Pufferüberlauf tritt auf, wenn der Speicherpuffer mit mehr Daten überlastet wird, als er verarbeiten kann. Dies kann zu Fehlfunktionen und Systemabstürzen führen. Es kann aber auch dazu führen, dass Angreifer und Bedrohungsakteure die Schwachstelle ausnutzen, um sich Zugang zu Systemen zu verschaffen."
Siehe auch: HP & Co.: Hunderte Mio. Windows-PCs über Drucker-Treiber angreifbar
CVE-2021-39238
"Bestimmte HP LaserJet-, HP LaserJet Managed-, HP PageWide- und HP PageWide Managed-Produkte können für einen potenziellen Pufferüberlauf anfällig sein.Ein Pufferüberlauf tritt auf, wenn der Speicherpuffer mit mehr Daten überlastet wird, als er verarbeiten kann. Dies kann zu Fehlfunktionen und Systemabstürzen führen. Es kann aber auch dazu führen, dass Angreifer und Bedrohungsakteure die Schwachstelle ausnutzen, um sich Zugang zu Systemen zu verschaffen."
Neue Firmware steht bereits parat
Die zweite Sicherheitslücke (CVE-2021-39237) wurde als hoch klassifiziert und soll auf ein Hardware-Problem zurückzuführen sein. Auch diese Schwachstelle wurde gepatcht. HP stellt bereits neue Firmware-Updates für alle potenziell gefährdeten Geräte zur Verfügung, Nutzer sollten sie dringend installieren. Um zu prüfen, ob der eigene Drucker möglicherweise betroffen ist, kann man bei HP die Liste aller Modelle inklusive der neuen, gepatchten Firmware-Versionen einsehen.Siehe auch: HP & Co.: Hunderte Mio. Windows-PCs über Drucker-Treiber angreifbar
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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