BlockFriday: Extinction Rebellion blockiert 15 Amazon-Standorte
Zum so genannten Black Friday dreht der Handel noch einmal so richtig auf und in vorderster Front steht dabei natürlich Amazon als Online-Marktführer. Das machte den US-Konzern auch in diesem Jahr wieder zum Ziel für Protestaktionen.
In einer koordinierten Aktion blockierten heute Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion gleich mehrere Logistikzentren Amazons in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden. An insgesamt 15 Standorten sollen die Zufahren versperrt worden sein. Den Angaben zufolge wurden die Aktionen aufgrund der Corona-Lage jeweils nur von sehr kleinen Gruppen durchgeführt.
Um trotzdem einen großen Erfolg zu erzielen, griff man auf so genannte "Crazy Pods" zurück. Dabei handelt es sich um relativ komplexe Trägerwerke, in denen sich ein Blockierer festmacht. Die Gebilde sind recht schwierig zu räumen, wenn man es nicht darauf anlegt, dass Menschen zu Schaden kommen. Mit der Aktion wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben dagegen protestieren, dass Amazon "die Ausbeutung von Menschen und Umwelt für den eigenen Profit perfektioniert".
Aber nicht nur Klimaaktivisten standen zum heutigen Großkauftag vor den Toren, auch die gewerkschaftlich aktiven Beschäftigten nutzten die Gelegenheit. Angesichts dessen, dass der Konzerngründer zu den reichsten Menschen der Welt aufgestiegen ist und genug Geld übrig hat, um sein eigenes Raumfahrtprogramm zu betreiben, forderten sie unter dem Motto "Make Amazon Pay" einen größeren Anteil am Konzernerfolg ein.
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Um trotzdem einen großen Erfolg zu erzielen, griff man auf so genannte "Crazy Pods" zurück. Dabei handelt es sich um relativ komplexe Trägerwerke, in denen sich ein Blockierer festmacht. Die Gebilde sind recht schwierig zu räumen, wenn man es nicht darauf anlegt, dass Menschen zu Schaden kommen. Mit der Aktion wollen die Aktivisten nach eigenen Angaben dagegen protestieren, dass Amazon "die Ausbeutung von Menschen und Umwelt für den eigenen Profit perfektioniert".
Auch Gewerkschafter aktiv
Dem Management wird dabei ein umfassendes so genanntes "Greenwashing" vorgeworfen. Das bedeutet, dass der Konzern sich mit Marketing-Kampagnen immer wieder als umweltfreundlich hinstellt, in der Realität steigen die Treibhausgase-Emissionen des Unternehmens jedoch immer weiter an. Allein im letzten Jahr seien 19 Prozent dazugekommen und Amazon erzeuge weltweit mehr CO2 als ein Staat wie Dänemark.Aber nicht nur Klimaaktivisten standen zum heutigen Großkauftag vor den Toren, auch die gewerkschaftlich aktiven Beschäftigten nutzten die Gelegenheit. Angesichts dessen, dass der Konzerngründer zu den reichsten Menschen der Welt aufgestiegen ist und genug Geld übrig hat, um sein eigenes Raumfahrtprogramm zu betreiben, forderten sie unter dem Motto "Make Amazon Pay" einen größeren Anteil am Konzernerfolg ein.
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Amazons Aktienkurs in Euro
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