ISS bekommt eine neue Anlegestelle für bis zu fünf Raumschiffe
Die Internationale Raumstation gilt zwar schon als Auslaufmodell, doch das bedeutet nicht, dass sie nicht mehr mit neuen Modulen versorgt wird. Denn vor kurzem hat sich eins auf den Weg gemacht, das Modul mit dem Namen Prichal wird fünf zusätzliche Andockmöglichkeiten schaffen.
Das morgige Andockmanöver ist für 16:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit geplant, wer es live verfolgen will, kann dies unter anderem auf der Seite der NASA machen. Prichal wird am neuen russischen Mehrzweck-Modul Nauka andocken, das Ganze soll vollautomatisch und wird hoffentlich ohne Probleme erfolgen. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Laut RussianSpaceWeb ist das Prichal-Modul (Prichal ist russisch für Pier) rund vier Tonnen schwer und hat einen Innenvolumen von etwa 14 Kubikmetern. Insgesamt hat Prichal sechs Andockstellen, eine davon wird morgen bereits in Verwendung sein, und zwar dauerhaft. Damit bleiben fünf Weltraum-"Parkplätze" übrig.
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Das Andockmanöver gibt es morgen am Nachmittag
Vergangene Nacht hat sich vom Kosmodrom in Baikonur eine Soyuz-Rakete auf den Weg zur International Space Station (ISS) gemacht, das neue Modul soll morgen am Nachmittag dort ankommen und angedockt werden. Bisher lief alles nach Plan und bereits zum Start war die Freude bei den Verantwortlichen groß: "Liftoff! 23 Jahre und vier Tage nach dem Start des ersten Moduls zur Internationalen Raumstation hebt eine neue Andockstelle ab", sagte NASA-Sprecher Rob Navias während des Live-Streams und teilte mit: "Der Flug in die Umlaufbahn verlief reibungslos."Das morgige Andockmanöver ist für 16:26 Uhr mitteleuropäischer Zeit geplant, wer es live verfolgen will, kann dies unter anderem auf der Seite der NASA machen. Prichal wird am neuen russischen Mehrzweck-Modul Nauka andocken, das Ganze soll vollautomatisch und wird hoffentlich ohne Probleme erfolgen. Infografik: Die Raumstation ISS in Zahlen
Laut RussianSpaceWeb ist das Prichal-Modul (Prichal ist russisch für Pier) rund vier Tonnen schwer und hat einen Innenvolumen von etwa 14 Kubikmetern. Insgesamt hat Prichal sechs Andockstellen, eine davon wird morgen bereits in Verwendung sein, und zwar dauerhaft. Damit bleiben fünf Weltraum-"Parkplätze" übrig.
Gibt es ein Leben nach der ISS?
Prichal könnte sogar eine Lebensdauer haben, die über jene der ISS hinausgeht. Denn laut RussianSpaceWeb umfassen seine Anwendungen "die Erprobung der Architektur für potenziell dauerhafte Siedlungen im Weltraum", das Modul könnte damit auch als "Drehscheibe für eine künftige neue Orbitalbasis dienen".Siehe auch:
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