Grafikkarten: Keine Besserung bei Preisen und Verfügbarkeit in Sicht
Die Lage in Sachen Preis und Verfügbarkeit von Grafikkarten wird sich in absehbarer Zeit wohl nicht bessern. Laut Quellen aus der Industrie bleiben die Preise hoch und könnten auch noch zunehmen. Auch an der extrem hohen Nachfrage ändert sich angeblich vorerst nichts.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Mitarbeiter der dort ansässigen Hersteller berichtet, bleibt die Nachfrage für Grafikkarten wohl auch in der ersten Jahreshälfte 2022 hoch, wobei wie bisher vor allem das Interesse aus den Bereichen Gaming und Crypto-Mining der Markttreiber ist.
Zwar könnte die Nachfrage aus dem Crypto-Sektor im Jahr 2022 allmähnlich schwinden, doch ziehen die Stückzahlen, die von Gaming-Fans abgenommen werden, mit großer Wahrscheinlichkeit an, so dass die durch den Wegfall der Crypro-Ordern entstehende Lücke rasch wieder gefüllt wird. Für die Grafikkartenhersteller heißt dies, dass sie auch im kommenden Jahr nur mit einem geringen Rückgang ihrer Rekordumsätze des Jahres 2021 rechnen müssen.
Die Fertigungsszahlen dürften sich in den kommenden Monaten kaum verbessern, weil die Produktion der Grafikchips von Nvidia bei Samsung im 8-Nanometer-Maßstab auch weiterhin von Problemen gebeutelt sein soll. Samsung schafft es angeblich nicht, die Ausbeute in der Chipfertigung weiter zu steigern, so dass die "Yield" weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleibt, heißt es.
Die Verfügbarkeit soll sich deshalb wahrscheinlich erst mit der nächsten GPU-Generation bessern, wenn Nvidia wieder zu TSMC als Vertragsfertiger seiner nächsten Grafikchips wechselt, wo diese dann mit fünf Nanometern Strukurbreite produziert werden könnten. Ein Beispiel für die extreme Preistreiberei rund um Grafikkarten ist derzeit die ASUS ROG Strix. die GeForce RTX 3090 OC, die laut dem WinFuture Preisvergleich derzeit für 3199 Euro verkauft wird - bei einem Listenpreis von 1549 Euro bei Nvidia.
Aufwärtstendenz aber keine neue Preisexplosion erwartet
Den Quellen zufolge sollen die Preise zwar unter Umständen weiter steigen, aber es gilt als unwahrscheinlich, dass es noch einmal einen massiven Preisanstieg gibt wie in der ersten Jahreshälfte 2021. Allerdings wird sich wohl auch im Lauf des ersten Quartals 2022 nichts an den hohen Preisen ändern, so die Prognose.Zwar könnte die Nachfrage aus dem Crypto-Sektor im Jahr 2022 allmähnlich schwinden, doch ziehen die Stückzahlen, die von Gaming-Fans abgenommen werden, mit großer Wahrscheinlichkeit an, so dass die durch den Wegfall der Crypro-Ordern entstehende Lücke rasch wieder gefüllt wird. Für die Grafikkartenhersteller heißt dies, dass sie auch im kommenden Jahr nur mit einem geringen Rückgang ihrer Rekordumsätze des Jahres 2021 rechnen müssen.
Die Fertigungsszahlen dürften sich in den kommenden Monaten kaum verbessern, weil die Produktion der Grafikchips von Nvidia bei Samsung im 8-Nanometer-Maßstab auch weiterhin von Problemen gebeutelt sein soll. Samsung schafft es angeblich nicht, die Ausbeute in der Chipfertigung weiter zu steigern, so dass die "Yield" weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleibt, heißt es.
Die Verfügbarkeit soll sich deshalb wahrscheinlich erst mit der nächsten GPU-Generation bessern, wenn Nvidia wieder zu TSMC als Vertragsfertiger seiner nächsten Grafikchips wechselt, wo diese dann mit fünf Nanometern Strukurbreite produziert werden könnten. Ein Beispiel für die extreme Preistreiberei rund um Grafikkarten ist derzeit die ASUS ROG Strix. die GeForce RTX 3090 OC, die laut dem WinFuture Preisvergleich derzeit für 3199 Euro verkauft wird - bei einem Listenpreis von 1549 Euro bei Nvidia.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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