Deutsche Telekom braucht Geld: 3000 Entlassungen sind im Gespräch

Bei der Deutschen Telekom dürfte es in der nächsten Zeit zu zahlreichen Entlassungen kommen. Bis zu 3000 Vollzeitstellen sollen auf der Abschussliste stehen, wenn Firmenchef Timotheus Höttges sein neues Sparprogramm durchzieht. Der Konzern macht zwar eine Menge Gewinn, doch hat die Telekom auch ordentlich Schulden. Und das Management braucht noch mehr flüssiges Kapital. Denn einerseits will man die Beteiligung an der US-Tochter wieder ordentlich aufstocken und dafür mit Milliarden-Summen Aktien aufkaufen. Andererseits hat das Unternehmen einen massiven Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur in Deutschland vor der Brust, der ebenfalls nicht ganz billig wird.

Vordergründig geht es erst einmal um das Glasfaser-Netz. Denn hier lässt sich der Öffentlichkeit wohl am ehesten verkaufen, dass hohe Investitionen nötig sind - und man keine andere Möglichkeit sieht, als den Netzausbau mit der Streichung von tausenden Stellen zu finanzieren. "Save for Fiber" heißt das Sparprogramm daher laut einem Bericht des Manager-Magazins.

Scheu vor der Gewerkschaft

Allerdings ist man in der Konzernführung vorsichtig damit, die normalen Beschäftigten loswerden zu wollen. Offenbar will man eine Auseinandersetzung mit den Gewerkschaften derzeit lieber vermeiden. Denn insbesondere Verdi ist durchaus gestärkt aus der Corona-Krise herausgekommen und konnte beispielsweise in Berlin einen der längsten Streiks des Pflegepersonals in Krankenhäusern erfolgreich durchführen. Hier wurden vor allem höhere Personalschlüssel durchgesetzt, um die überarbeiteten Pflegekräfte auf den Stationen endlich zu entlasten.

Bei der Telekom will man daher vor allem im mittleren Management ausdünnen, indem die Hierarchien gestrafft werden. So ist es kaum verwunderlich, dass von den Betriebsräten Zustimmung zu dem Paket signalisiert wurde - immerhin sind in den betroffenen Bereichen kaum Gewerkschaftsmitglieder zu finden. Weitere Einsparpotenziale will man auch erreichen, indem die Büromieten reduziert werden. Und auch eine Ausgliederung der Mobilfunkmasten ist wieder einmal im Gespräch.

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