LunaNet: Mond soll bis 2024 mit Breitband-Internet versorgt werden
Bewohner verschiedener schlecht versorgter Gegenden in Deutschland müssen jetzt stark sein: Der Mond wird mit leistungsfähigen Internet-Verbindungen ausgebaut. Diese sollen fertig sein, bevor die nächsten bemannten Missionen gestartet werden.
Nach den bisherigen Planungen sollen im Jahr 2024 wieder Astronauten der US-Raumfahrtagentur NASA im Rahmen des Artemis-Programms zum Mond fliegen. Wenn sie dort eintreffen, sollen sie bereits das LunaNet nutzen können. Dabei handelt es sich um ein satellitenbasiertes Netzwerk, dessen Knoten um den Mond kreisen und die über einen gemeinsamen Uplink an die Internet-Infrastruktur der Erde angebunden sind, berichtete das US-Magazin AutoEvolution.
Die ersten Planungen für das Netzwerk begannen erst im Jahr 2019. Damit ist es gemessen an sonstigen Raumfahrtprojekten ein regelrechter Schnellschuss. Allerdings greift das LunaNet-Projekt vor allem auf diverse bereits existierende Technologien zurück. Trotzdem sind natürlich zahlreiche Anpassungen bei der Konstruktion der neuen Mond-Satelliten notwendig.
Astronauten sollen das LunaNet im Kern ähnlich nutzen können, wie WLAN oder Mobilfunk auf der Erde. Durch die Vernetzung der Satelliten untereinander wird es auch möglich sein, mit Raumfahrzeugen zu kommunizieren, die sich für einige Zeit auf der Rückseite des Mondes aufhalten. Bisher hatte man es hier mit einem Funkschatten zu tun, bei dem bemannte Crews komplett auf sich allein gestellt waren.
Das LunaNet wird sich auch nicht nur auf die kommenden Mondmissionen beschränken. Vielmehr ist es bereits als dauerhafte Lösung für die Zukunft gedacht. Perspektivisch könnte der Mond nämlich zum Sprungbrett für bemannte Missionen zum Mars dienen, die von einer Operationsbasis auf dem Mond viel einfacher zum nächsten Planeten starten könnten.
Siehe auch:
Die ersten Planungen für das Netzwerk begannen erst im Jahr 2019. Damit ist es gemessen an sonstigen Raumfahrtprojekten ein regelrechter Schnellschuss. Allerdings greift das LunaNet-Projekt vor allem auf diverse bereits existierende Technologien zurück. Trotzdem sind natürlich zahlreiche Anpassungen bei der Konstruktion der neuen Mond-Satelliten notwendig.
Langfristige Nutzung
Grundlegend sollen das Netzwerk sowohl Datenverbindungen zur Erde als auch eine Navigation auf dem Mond ermöglichen. Die Verbindung zur Erde setzt dann auf das Delay/Disruption Tolerant Networking (DTN). Dabei handelt es sich um ein Protokoll, das schnelle Datenverbindungen trotz der enormen Latenzen ermöglicht, die auf der großen Distanz zwangsläufig entstehen.Astronauten sollen das LunaNet im Kern ähnlich nutzen können, wie WLAN oder Mobilfunk auf der Erde. Durch die Vernetzung der Satelliten untereinander wird es auch möglich sein, mit Raumfahrzeugen zu kommunizieren, die sich für einige Zeit auf der Rückseite des Mondes aufhalten. Bisher hatte man es hier mit einem Funkschatten zu tun, bei dem bemannte Crews komplett auf sich allein gestellt waren.
Das LunaNet wird sich auch nicht nur auf die kommenden Mondmissionen beschränken. Vielmehr ist es bereits als dauerhafte Lösung für die Zukunft gedacht. Perspektivisch könnte der Mond nämlich zum Sprungbrett für bemannte Missionen zum Mars dienen, die von einer Operationsbasis auf dem Mond viel einfacher zum nächsten Planeten starten könnten.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen