Innovationen bei Elektromobilität bringen das neue Mondauto voran
Die NASA will wieder auf den Mond, mit dabei auch wieder ein Mondauto. Jetzt stellt ein Konsortium die Pläne für Entwicklung und Aufbau des lunar-tauglichen Fahrzeugs vor. Damit das im Alltag auf dem Trabanten funktioniert, entwickeln zwei Apollo-Astronauten mit.
Eine Basis im Orbit des Mondes und regelmäßige Aufenthalte auf der Oberfläche: So kann man kurz zusammenfassen, welches Ziel die NASA beim Artemis-Programm verfolgt. Im Detail müssen hier natürlich viele verschiedene Systeme entwickelt werden, die die Rückkehr zum Trabanten und seine Erkundung überhaupt erst möglich machen. Jetzt hat das US-Unternehmen Northrop Grumman das Konsortium vorgestellt, das das neue Mondauto entwickeln will.
Erster Entwurf von Northrop Grumman...
...Wunschvorstellung der NASA
Nathan Howard, Projektleiter für das Mond-Fahrzeug im Johnson Space Center der NASA, hatte die Erwartungen der Weltraumagentur Mitte dieses Jahres sehr gut zusammengefasst: "Die meisten Menschen recherchieren sehr viel, bevor sie ein Auto kaufen. Wir betreiben umfangreiche Forschung für ein modernes Raumfahrzeug, das von der Industrie bereitgestellt wird. Da wir eine langfristige Erkundung des Mondes planen, wird das LTV nicht der Moon Buggy Ihres Großvaters sein, der bei den Apollo-Missionen eingesetzt wurde."
Eine rasante Entwicklung auf der Erde wird dabei auch für ein besseres Mondauto sorgen: Fortschritte bei Elektromobilität. "Die können zum leistungsfähigsten Rover beitragen, den wir je gebaut haben", so Howard. Northrop Grumman will diesem Wunsch mit einem Team von vier weiteren Unternehmen wahr werden lassen:
Erster Entwurf von Northrop Grumman...
...Wunschvorstellung der NASA
Nathan Howard, Projektleiter für das Mond-Fahrzeug im Johnson Space Center der NASA, hatte die Erwartungen der Weltraumagentur Mitte dieses Jahres sehr gut zusammengefasst: "Die meisten Menschen recherchieren sehr viel, bevor sie ein Auto kaufen. Wir betreiben umfangreiche Forschung für ein modernes Raumfahrzeug, das von der Industrie bereitgestellt wird. Da wir eine langfristige Erkundung des Mondes planen, wird das LTV nicht der Moon Buggy Ihres Großvaters sein, der bei den Apollo-Missionen eingesetzt wurde."
Eine rasante Entwicklung auf der Erde wird dabei auch für ein besseres Mondauto sorgen: Fortschritte bei Elektromobilität. "Die können zum leistungsfähigsten Rover beitragen, den wir je gebaut haben", so Howard. Northrop Grumman will diesem Wunsch mit einem Team von vier weiteren Unternehmen wahr werden lassen:
- AVL bringt sieben Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Fahrzeugen mit und soll für das neue Mondauto vor allem sein Fachwissen zu batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen, autonomem Fahren und Antriebslösungen einbringen.
- Lunar Outpost, bekannt für die Entwicklung von kleinen Rovern, wird für die Entwicklung von Lösungen zur Staubminderung und thermische Technologien bereitstellen
- Michelin wird als Reifenhersteller abermals einen luftlosen Reifen beisteuern, der aus "neuen Hightech-Materialien" entstehen soll
- Intuitive Machines ist das Unternehmen, das mit seinem Nova-D-Raumtransporter den Transport des neuen Rovers zum Mond übernehmen soll.
Zwei Mondexperten an Bord
Zu guter Letzt holt man sich mit den beiden Apollo-Astronauten Harrison Schmitt und Charles Duke Berater an Bord, die zu den wenigen Menschen auf der Welt zählen, die echte Fahrstunden auf dem Mond vorweisen können. Diese praktische Erfahrung will das Team nutzen, um alle Funktionen für den Alltag auf dem Trabanten zu optimieren.
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