Microsoft könnte demnächst eigene Surface-Prozessoren entwickeln
Der Redmonder Konzern ist längst eine Größe im Hardware-Geschäft und verkauft erfolgreich auch Tablets, Laptops und Smartphones. Diese verlassen sich derzeit auf Chips externer Hersteller, doch das könnte sich in Zukunft ändern. Denn offenbar will Microsoft selbst SoCs designen.
Apple setzt schon lange auf eigene Prozessoren bzw. entsprechende Designs, das betrifft iPhones und seit kurzem auch Computer. Diese Woche wird offiziell auch Google zur Riege der Mach-es-selber-Hersteller dazustoßen, denn in den morgen präsentierten Pixel-6-Smartphonhes wird bekanntlich der selbst entwickelte SoC namens Tensor stecken.
Angesichts des Vorbilds von Konkurrenten wäre es deshalb nicht überraschend, wenn auch der Redmonder Konzern zur Riege mit eigenen Halbleiter-Designs dazukommt. Wie HotHardware berichtet (via SlashGear) hat Microsoft dieser Tage eine Stellenausschreibung veröffentlicht, in der man für seine Surface-Abteilung einen Director of System-on-Chip (SoC) Architecture sucht.
Allerdings soll es sich hier nicht - wie man erwarten oder denken könnte - um einen x86/x64-Prozessor wie AMDs Ryzen handeln, sondern einen ARM-basierten Cortex-X1-Chip. Eine Zusammenarbeit mit AMD wäre auch aus Industrie-Sicht interessant, denn damit würde das Unternehmen auch Qualcomm ausstechen. Denn der auf mobile Chips spezialisierte Hersteller hat in Vergangenheit mit Microsoft die SQ1- und SQ2-Chips entwickelt. Von "eigenen" SoCs kann man hier aber nicht sprechen, da es sich lediglich um modifizierte Snapdragon-Prozessoren handelte.
Angesichts des Vorbilds von Konkurrenten wäre es deshalb nicht überraschend, wenn auch der Redmonder Konzern zur Riege mit eigenen Halbleiter-Designs dazukommt. Wie HotHardware berichtet (via SlashGear) hat Microsoft dieser Tage eine Stellenausschreibung veröffentlicht, in der man für seine Surface-Abteilung einen Director of System-on-Chip (SoC) Architecture sucht.
AMD als möglicher Partner
Daraus kann man natürlich nicht automatisch darauf schließen, dass Redmond-eigene Chips in Arbeit oder Entwicklung sind, ein Hinweis ist es aber dennoch. Vor allem auch deshalb, weil es schon vor kurzem Gerüchte über eine Partnerschaft von Microsoft und AMD gegeben hat. Demnach sollen beide Unternehmen an einem Custom-Chip arbeiten, dieser soll oder könnte in einem oder mehreren Surface-Geräten zum Einsatz kommen.Allerdings soll es sich hier nicht - wie man erwarten oder denken könnte - um einen x86/x64-Prozessor wie AMDs Ryzen handeln, sondern einen ARM-basierten Cortex-X1-Chip. Eine Zusammenarbeit mit AMD wäre auch aus Industrie-Sicht interessant, denn damit würde das Unternehmen auch Qualcomm ausstechen. Denn der auf mobile Chips spezialisierte Hersteller hat in Vergangenheit mit Microsoft die SQ1- und SQ2-Chips entwickelt. Von "eigenen" SoCs kann man hier aber nicht sprechen, da es sich lediglich um modifizierte Snapdragon-Prozessoren handelte.
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