Mozilla: Firefox bekommt bezahlte Suchvorschläge in der Adressleiste
Angesichts sinkender Nutzerzahlen sucht Mozilla offenbar neue Wege, Einnahmen aus seinem Browser Firefox zu erwirtschaften. Ab der neuen Version 92 integriert man in Firefox nun bezahlte Suchvorschläge, die dem Nutzer bei der Eingabe in die Adressleiste angezeigt werden.
Wie Mozillas Firefox-Team in einem Eintrag in der Knowledge Base für den Browser erklärt, erweitert man ab Firefox 92 die Anzeige von Suchvorschlägen bei der Verwendung der kombinierten Adress- und Suchleiste um sogenannte Trusted Suggestions, also Suchvorschläge von "vertrauenswürdigen Partnern". Im Grunde handelt es sich dabei um Anzeigen von Werbetreibenden, über die die Firefox-Nutzer zum Besuch bestimmter Webangebote gebracht werden sollen.
Firefox Suggest liefert jetzt auch bezahlte Suchvorschläge
Es erfolgt lediglich eine Weitergabe des eingegebenen Suchbegriffs, um von einem Partner passende Suchvorschläge abrufen und anzeigen zu können, so das Unternehmen. Dabei werden keinerlei Informationen weitergegeben, anhand derer der Nutzer identifiziert werden könnte, betonten die Entwickler. Die Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, die bezahlten Suchvorschläge selbst zu kontrollieren.
So wird der Nutzer bei der Installation des Firefox-Browsers zwar das Angebot erhalten, die Firefox Suggest-Funktion zu aktivieren, gleichzeitig kann er die bezahlten Suchvorschläge aber auch in den Einstellungen für Privatsphäre und Sicherheit jederzeit deaktivieren. Eine entsprechende Einstellung findet sich dort im Bereich für die Adressleiste.
Mozilla Firefox ist seit geraumer Zeit auf den dritten Platz unter den Desktop-Browsern abgerutscht, nachdem der freie Browser sich vor einigen Jahren noch größter Beliebtheit erfreute. Derzeit liegt der Marktanteil nur noch bei rund 7,5 Prozent und damit sogar hinter Microsoft Edge, während Google Chrome fast 70 Prozent des Marktes für sich beansprucht, so jedenfalls die Statistiken von NetMarketshare.
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Firefox Suggest liefert jetzt auch bezahlte Suchvorschläge
Kein Datensammeln, Privatsphäre bleibt gewahrt
Mozilla arbeitet für die bezahlten Suchvorschläge mit einem externen Partner namens AdMarketplace zusammen, betont aber, dass man keinerlei Daten des Nutzers sammelt, speichert oder weiterreicht, um die neuen Werbe-Suchvorschläge umzusetzen. Die Privatsphäre der Nutzer soll somit trotz der Werbe-Integration gewahrt bleiben.Es erfolgt lediglich eine Weitergabe des eingegebenen Suchbegriffs, um von einem Partner passende Suchvorschläge abrufen und anzeigen zu können, so das Unternehmen. Dabei werden keinerlei Informationen weitergegeben, anhand derer der Nutzer identifiziert werden könnte, betonten die Entwickler. Die Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, die bezahlten Suchvorschläge selbst zu kontrollieren.
So wird der Nutzer bei der Installation des Firefox-Browsers zwar das Angebot erhalten, die Firefox Suggest-Funktion zu aktivieren, gleichzeitig kann er die bezahlten Suchvorschläge aber auch in den Einstellungen für Privatsphäre und Sicherheit jederzeit deaktivieren. Eine entsprechende Einstellung findet sich dort im Bereich für die Adressleiste.
Mozilla Firefox ist seit geraumer Zeit auf den dritten Platz unter den Desktop-Browsern abgerutscht, nachdem der freie Browser sich vor einigen Jahren noch größter Beliebtheit erfreute. Derzeit liegt der Marktanteil nur noch bei rund 7,5 Prozent und damit sogar hinter Microsoft Edge, während Google Chrome fast 70 Prozent des Marktes für sich beansprucht, so jedenfalls die Statistiken von NetMarketshare.
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