Jeff Bezos Blue Origin vs. SpaceX:
NASA soll Bezos Anwaltskosten zahlen
Im Streit zwischen Blue Origin, SpaceX und der NASA wird es immer kurioser. Blue Origin-Gründer Jeff Bezos verlangt eine erneute Überprüfung und möchte zudem durchsetzen, dass die NASA seine bisherigen Anwaltskosten übernehmen muss.
Der Hintergrund in dem Streit ist eigentlich ganz einfach: Blue Origin ist gegen die Vergabe eines Auftrags an SpaceX vorgegangen und sucht nun nach weiteren Angriffspunkten des Vertrags. Bezos wollte seine Niederlage in der Ausschreibung für die Entwicklung der Landefähre nicht hinnehmen und reichte Klage gegen die NASA ein. Zudem forderte Blue Origin das Gericht auf, die NASA und SpaceX daran zu hindern, mit der Arbeit an dem HLS-Programm zu beginnen, die Vertragsvergabe für rechtswidrig zu erklären, die NASA zu zwingen, einen neuen Auftrag zu erteilen und die Raumfahrtbehörde zur Zahlung der Anwalts- und sonstigen Kosten von Blue Origin zu verpflichten.
Die Einzelheiten in dem Streit sind dagegen kaum noch zu durchschauen, fast täglich gibt es neue Details und weitere Punkte, die Blue Origin gegen die Ausschreibung vorträgt. Die NASA erteilte den Zuschlag an SpaceX bereits im April dieses Jahres. Seither eskaliert der Streit um die Entscheidung der Behörde. Der Bundesgerichtshof der USA beschäftigt sich aktuell mit dem Fall. Nun wurden Einzelheiten aus dem Verfahren bekannt, denn das Gericht hatte einige teils geschwärzte Unterlagen veröffentlicht.
Blue Origin kritisiert in der Klage die Vorflugprüfungen der Raketen und des Raumfahrzeugs. SpaceX habe dabei schwerwiegende Fehler gemacht, da SpaceX nicht genügend Vorflugprüfungen mit vorgesehen habe. Die NASA hatte die Anforderungen an die Prüfungen später laut Blue Origin so geändert, dass sie auf das SpaceX-Angebot passten und nicht etwa SpaceX aufgefordert, das Angebot an die Anforderungen anzupassen. Zudem soll die NASA dann diese Änderung nicht an Blue Origin weitergegeben haben.
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Die Einzelheiten in dem Streit sind dagegen kaum noch zu durchschauen, fast täglich gibt es neue Details und weitere Punkte, die Blue Origin gegen die Ausschreibung vorträgt. Die NASA erteilte den Zuschlag an SpaceX bereits im April dieses Jahres. Seither eskaliert der Streit um die Entscheidung der Behörde. Der Bundesgerichtshof der USA beschäftigt sich aktuell mit dem Fall. Nun wurden Einzelheiten aus dem Verfahren bekannt, denn das Gericht hatte einige teils geschwärzte Unterlagen veröffentlicht.
Grundsatz der Unparteilichkeit verletzt
In dem Dokument geht es dabei jetzt vor allem um die Ansicht des Bezos-Unternehmens, dass die NASA gegen den Grundsatz der Unparteilichkeit gehandelt habe. Blue Origin behauptet unter anderem, dass die NASA die Bedingungen der ursprünglichen Ausschreibung zugunsten von SpaceX geändert habe - das sei mit dem Vorsatz geschehen, den Auftrag an Elon Musks Raumfahrtkonzern zu vergeben.Blue Origin kritisiert in der Klage die Vorflugprüfungen der Raketen und des Raumfahrzeugs. SpaceX habe dabei schwerwiegende Fehler gemacht, da SpaceX nicht genügend Vorflugprüfungen mit vorgesehen habe. Die NASA hatte die Anforderungen an die Prüfungen später laut Blue Origin so geändert, dass sie auf das SpaceX-Angebot passten und nicht etwa SpaceX aufgefordert, das Angebot an die Anforderungen anzupassen. Zudem soll die NASA dann diese Änderung nicht an Blue Origin weitergegeben haben.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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