NASA bekommt zahlreiche Bewerbungen für Bau von ISS-Nachfolger
Die Internationale Raumstation ISS geht dem Ende ihrer Lebenszeit entgegen. Die Frage, was danach kommt, steht schon länger im Raum. Die US-Raumfahrtbehörde NASA will nun auch hinsichtlich eines Nachfolgers die private Industrie einspannen.
Im Rahmen des Commercial LEO Destinations hatte man bereits vor einiger Zeit eine Ausschreibung herausgegeben und will im Zuge dessen bis zu vier Unternehmen damit beauftragen, Konzepte für eine neue Raumstation zu entwickeln. Daraufhin seien inzwischen rund ein Dutzend Bewerbungen bei der NASA eingegangen, teilte der für die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft verantwortliche Direktor Phil McAlister mit.
"Wir haben unglaublich gute Reaktionen von der Industrie erhalten", sagte McAlister gegenüber CNBC. Er könne sich nicht erinnern, dass man irgendwann schon einmal so viele Vorschläge zurückbekommen habe, wenn es um die bemannte Raumfahrt ging. Das zeige letztlich auch, dass der Plan der NASA aufgehe, zukünftig nicht mehr selbst als Betreiber, sondern als Mieter in einer kommerziellen Raumstation zu agieren.
Für die Wissenschafts-Community weltweit dürfte es eine gute Nachricht sein, dass die Planungen für die Nachfolge der ISS, die eines der wichtigsten Labore überhaupt darstellt, existieren. Neben der NASA hat auch Russland mit seiner weitaus größeren Erfahrung mit Raumstationen bereits ein entsprechendes Vorhaben angestoßen. Allerdings läuft es wohl darauf hinaus, dass es zukünftig erst einmal keine gemeinsame Raumstation der wichtigsten Raumfahrtnationen mehr geben wird - was letztlich auch ein Symbol für die Entwicklung der Welt in den letzten Jahren darstellt.
Siehe auch:
"Wir haben unglaublich gute Reaktionen von der Industrie erhalten", sagte McAlister gegenüber CNBC. Er könne sich nicht erinnern, dass man irgendwann schon einmal so viele Vorschläge zurückbekommen habe, wenn es um die bemannte Raumfahrt ging. Das zeige letztlich auch, dass der Plan der NASA aufgehe, zukünftig nicht mehr selbst als Betreiber, sondern als Mieter in einer kommerziellen Raumstation zu agieren.
Jeder für sich
Die ISS wird nach ihrer Einsatzzeit von jetzt bereits über 20 Jahren irgendwann zwischen 2024 und 2028 außer Dienst gestellt. Denn mit zunehmendem Alter treten auch immer mehr Probleme an der Anlage auf und der Wartungsaufwand übersteigt irgendwann die Kosten einer neuen Station. Aktuell leistet die NASA bereits einen Beitrag von rund 4 Milliarden Dollar im Jahr zu den gesamten Betriebskosten. Dabei sind die USA zu weniger als 50 Prozent an dem Projekt beteiligt. Ursprünglich teilten sich die USA und Russland die ISS zu je 50 Prozent, seitens der USA gab man dann aber Anteile ab, um die europäische ESA und andere Länder mit an Bord zu holen.Für die Wissenschafts-Community weltweit dürfte es eine gute Nachricht sein, dass die Planungen für die Nachfolge der ISS, die eines der wichtigsten Labore überhaupt darstellt, existieren. Neben der NASA hat auch Russland mit seiner weitaus größeren Erfahrung mit Raumstationen bereits ein entsprechendes Vorhaben angestoßen. Allerdings läuft es wohl darauf hinaus, dass es zukünftig erst einmal keine gemeinsame Raumstation der wichtigsten Raumfahrtnationen mehr geben wird - was letztlich auch ein Symbol für die Entwicklung der Welt in den letzten Jahren darstellt.
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Bis zu 120 GB: Telekom-5G-Tarife bei Klarmobil mehr als 50% Rabatt
- Wake Island ist zurück: Battlefield 6 diese Woche kostenlos spielbar
- Chefs der Tech-Konzerne sind jungen Nutzern extrem unbeliebt
- Nutzer kündigen wegen neuer KI-Markierung ihre Claude-Abonnements
- Übernahme auf Port 5900: Kritische MacOS-Lücke wird aktiv ausgenutzt
- Spusu ist legendär: 100-GB-Tarif mit bis zu 200 Mbit/s für 12,90 Euro
- ChatGPT macht auf Windows Recall: KI zeichnet jetzt Mac-Aktionen auf
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen