Mitten im Shitstorm: ProtonMail-Macher holen Web-Erfinder als Berater
Auch wenn Proton, bekannt als Betreiber des verschlüsselten E-Mail-Diensts ProtonMail, derzeit einige Kritik einstecken muss, hält man an der Mission fest, den Datenschutz im Internet allgegenwärtig zu machen. Dabei hilft jetzt auch Tim Berners-Lee, der als "Vater des Internets" gilt.
Wie Proton laut The Register verkündete, holt man mit Sir Tim Berners-Lee einen der prominentesten Fürsprecher eines freien und dennoch sicheren Internets als Berater an Bord. Berners-Lee ist jetzt Teil des Beraterstabs von der Proton Technologies AG, die mit ProtonMail einen der bekanntesten Dienste für den sicheren Umgang mit verschlüsselten E-Mails anbietet.
Sir Tim Berners-Lee war an der Entwicklung des heute bekannten Internets grundlegend beteiligt, nachdem man sich entschloss, Hypertext mit dem Transmission Control Protocol (TCP) und dem Domain Name System (DNS) Ende der 1980er-Jahre zu verschmelzen, wodurch letztlich das World Wide Web (WWW) entstand, das wir heute noch nutzen.
Bei Proton versuche man ähnlich hohe Ziele zu erreichen, so Yen. Es gehe darum, ein Internet zu schaffen, in dem die Nutzer jederzeit volle Kontrolle über ihre Informationen haben. Berners-Lee sei bestens geeignet, dieses Konzept hinter Proton zu verstehen und das Unternehmen entsprechend zu beraten, um diese ambitionierte Vision zu erreichen.
Proton könnte die Beratung durch den Web-Erfinder sicherlich gut gebrauchen, muss das Unternehmen doch einen Sturm der Kritik hinnehmen, weil man die IP-Adresse eines Nutzers an die Schweizer Behörden weitergegeben hatte, die man, anders als zunächst behauptet, doch aufzeichnete, was letztlich zur Festnahme eines Aktivisten aus dem linken politischen Spektrum in Frankreich führte.
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Sir Tim Berners-Lee war an der Entwicklung des heute bekannten Internets grundlegend beteiligt, nachdem man sich entschloss, Hypertext mit dem Transmission Control Protocol (TCP) und dem Domain Name System (DNS) Ende der 1980er-Jahre zu verschmelzen, wodurch letztlich das World Wide Web (WWW) entstand, das wir heute noch nutzen.
Gemeinsame Vergangenheit am CERN
Der Forscher war, wie die Macher von ProtonMail und den anderen Diensten der Proton AG, am CERN in Genf tätig, weshalb man eine gemeinsame Vergangenheit teile, so Andy Yen, CEO des Unternehmens. Als Lee einst das Web erschaffen habe, sei ein neues Medium entstanden, das die Welt veränderte, auch weil die Menschen die Möglichkeit bekamen, Verbindungen zueinander zu knüpfen.Bei Proton versuche man ähnlich hohe Ziele zu erreichen, so Yen. Es gehe darum, ein Internet zu schaffen, in dem die Nutzer jederzeit volle Kontrolle über ihre Informationen haben. Berners-Lee sei bestens geeignet, dieses Konzept hinter Proton zu verstehen und das Unternehmen entsprechend zu beraten, um diese ambitionierte Vision zu erreichen.
Proton könnte die Beratung durch den Web-Erfinder sicherlich gut gebrauchen, muss das Unternehmen doch einen Sturm der Kritik hinnehmen, weil man die IP-Adresse eines Nutzers an die Schweizer Behörden weitergegeben hatte, die man, anders als zunächst behauptet, doch aufzeichnete, was letztlich zur Festnahme eines Aktivisten aus dem linken politischen Spektrum in Frankreich führte.
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