Glasfaserausbau: Telekom bringt neues Minimal-Trenching zum Einsatz
Die Deutsche Telekom erprobt derzeit ein neues Verfahren für den Ausbau der Glasfaser-Netze auf der letzten Meile. Statt Gräben und Baugruben gibt es hier nur noch einen sehr schmalen Schlitz, der nicht einmal den Verkehr bremst.
Das Prinzip ist in ähnlicher Form bereits bekannt: Beim so genannten Trenching sind keine Tiefbau-Arbeiten mehr nötig, stattdessen wird ein schmaler Streifen in befestige Wege wie Straßen gefräst, in das später Leerrohr und das Glasfaserkabel unterkommen. Schon dies hat die Verlegung erheblich einfacher und schneller gemacht.
Nun testet man allerdings ein noch feineres Verfahren. "Bei diesem Piloten setzen wir eine neue Schleifmaschine ein. Sie hat den Vorteil, dass sie minimalinvasiv arbeitet. Der Schlitz, den wir hier in den Asphalt schleifen, ist nur 17 Millimeter breit und 170 Millimeter tief. Außerdem kommt noch ein neues Kabel zum Einsatz", erklärte Niklas Brörmann von der Telekom das neue Verfahren.
Ohne große Baustelle...
...einfach ein schmaler Schlitz
Der Diamantschleifer arbeitet dabei so fein und präzise, dass abgesehen von der kleinen Stelle, an denen das Arbeitsgerät selbst im Einsatz ist, nicht einmal der Verkehr umgeleitet werden muss. Das war zumindest die praktische Erfahrung im Ortsteil Kippach der Gemeinde Wald, in der 13 Haushalte mit dem Verfahren einen Glasfaser-Anschluss erhielten.
In den schmalen Schlitzen können die bisherigen Rohr-Systeme, in die Glasfasern eingeblasen wurden, nicht eingesetzt werden. Denn diese sind schlicht zu breit. Daher setzt die Telekom auf eine neue Kabel-Generation, die direkt und ohne umgebendes Leerrohr in den Trenching-Schlitz gelegt werden kann. In der Ummantelung sind dabei mehrere Glasfasern enthalten, die sich getrennt voneinander nutzen lassen.
Siehe auch:
Nun testet man allerdings ein noch feineres Verfahren. "Bei diesem Piloten setzen wir eine neue Schleifmaschine ein. Sie hat den Vorteil, dass sie minimalinvasiv arbeitet. Der Schlitz, den wir hier in den Asphalt schleifen, ist nur 17 Millimeter breit und 170 Millimeter tief. Außerdem kommt noch ein neues Kabel zum Einsatz", erklärte Niklas Brörmann von der Telekom das neue Verfahren.
Ohne große Baustelle...
...einfach ein schmaler Schlitz
Der Diamantschleifer arbeitet dabei so fein und präzise, dass abgesehen von der kleinen Stelle, an denen das Arbeitsgerät selbst im Einsatz ist, nicht einmal der Verkehr umgeleitet werden muss. Das war zumindest die praktische Erfahrung im Ortsteil Kippach der Gemeinde Wald, in der 13 Haushalte mit dem Verfahren einen Glasfaser-Anschluss erhielten.
Glasfaser-Trenching mit einem Diamant-Schleifer
Geht nur mit neuem Kabel
"Sogar während der Bauarbeiten ist es für jeden Anwohner hier möglich, durch die Straße zu fahren. Hier fahren, während der Schlitz offen ist, Trecker mit tonnenschweren Güllefäsern ohne Probleme drüber. Gestern hatten wir sogar eine Kuhherde, die durchmarschiert ist", schilderte Brörmann die Bauarbeiten.In den schmalen Schlitzen können die bisherigen Rohr-Systeme, in die Glasfasern eingeblasen wurden, nicht eingesetzt werden. Denn diese sind schlicht zu breit. Daher setzt die Telekom auf eine neue Kabel-Generation, die direkt und ohne umgebendes Leerrohr in den Trenching-Schlitz gelegt werden kann. In der Ummantelung sind dabei mehrere Glasfasern enthalten, die sich getrennt voneinander nutzen lassen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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