Zerstörte RTX-GPUs: EVGA legt Firmware nach, die ein Problem behebt
EVGA bemüht sich weiter um Schadensbegrenzung beim Fehler mit dem Amazon-MMO New World. Nvidia RTX 3090-Karten waren zerstört worden, die Schuldfrage ist bisher nicht geklärt. Die Entwickler wollen die GPUs jetzt mit neuer Firmware vor einem Problem schützen.
Sprichwörtlicher Dreh- und Angelpunkt ist eine fehlkonstruierte Lüftersteuerung - "so hart muss man das wirklich formulieren", ergänzt Wallossek. Diese sei, entgegen den Aussagen EVGAs, auch nach dem Patch der aktuellen Beta-Version in dem Spiel reproduzierbar. Demnach kann die Lüftersteuerung "periodisch Amok" laufen, dieser Effekt verstärkt sich bei höheren FPS-Zahlen. Betroffen ist hier der Lüfter Nummer 1. direkt über dem Grafikchip, bei dem der Experte schon bei 60 Bildern pro Sekunde zwar sehr kurze, aber extreme Steuerimpulse mit fast 230.000 Umdrehungen pro Minute angezeigt bekommt. Das Problem wird weiter verschärft, da jegliche manuelle Voreinstellungen der Lüfter hier schlicht nicht greifen.
In Bezug auf Hardware von EVGA sieht man ein Problem, das unabhängig von New World besteht. Allerdings brachte die Beta des Amazon-MMO einen Fehler mit, der die Auswirkungen deutlicher hervortreten ließ: Die Entwickler hatten vergessen, einen in der Branche üblichen Limiter für FPS einzubauen, der die Bilder pro Sekunden beispielsweise in Menüs beschränkt. "Wenn schon bei 60 FPS Fehler auftreten, was ist dann bei 6000 FPS++?" fasst Wallossek das ungünstige Zusammenspiel an Fehlern zusammen.
Siehe auch:
Horrorszenario: Spiel zerstört Grafikkarte. Die Lösung: neue Firmware
Noch ist immer nicht abschließend geklärt, was die drastischen Probleme zwischen der Beta-Version des Amazon-MMO New World und Grafikkarten verursacht hatte - und welche Modelle betroffen sind. Ende letzten Monats hatten wir darüber berichtet, dass der Hersteller EVGA hier schnell reagiert und für Betroffenen vollständigen Ersatz zerstörter Hardware angekündigt hatte - zumindest bei dem Modell EVGA GeForce RTX 3090 FTW3 Ultra Gaming, das man als betroffen anerkennt. Wie eine genaue Analyse des Experten Igor Wallossek von Igor's Lab ergab, trifft EVGA ein großes Stück Teilschuld, wenn es um die Defekte geht.Sprichwörtlicher Dreh- und Angelpunkt ist eine fehlkonstruierte Lüftersteuerung - "so hart muss man das wirklich formulieren", ergänzt Wallossek. Diese sei, entgegen den Aussagen EVGAs, auch nach dem Patch der aktuellen Beta-Version in dem Spiel reproduzierbar. Demnach kann die Lüftersteuerung "periodisch Amok" laufen, dieser Effekt verstärkt sich bei höheren FPS-Zahlen. Betroffen ist hier der Lüfter Nummer 1. direkt über dem Grafikchip, bei dem der Experte schon bei 60 Bildern pro Sekunde zwar sehr kurze, aber extreme Steuerimpulse mit fast 230.000 Umdrehungen pro Minute angezeigt bekommt. Das Problem wird weiter verschärft, da jegliche manuelle Voreinstellungen der Lüfter hier schlicht nicht greifen.
In Bezug auf Hardware von EVGA sieht man ein Problem, das unabhängig von New World besteht. Allerdings brachte die Beta des Amazon-MMO einen Fehler mit, der die Auswirkungen deutlicher hervortreten ließ: Die Entwickler hatten vergessen, einen in der Branche üblichen Limiter für FPS einzubauen, der die Bilder pro Sekunden beispielsweise in Menüs beschränkt. "Wenn schon bei 60 FPS Fehler auftreten, was ist dann bei 6000 FPS++?" fasst Wallossek das ungünstige Zusammenspiel an Fehlern zusammen.
EVGA will patchen
Product Management Director bei EVGA, Jacob Freeman, liefert in einem kurzen Tweet dann eine erste Antwort, wie mit dem offensichtlichen Fehler verfahren wird. "In Kürze wird es eine neue Firmware für die Karten geben, um dies zu verbessern." Allerdings betont Freeman, dass es sich um ein "reines Problem der Erfassung von Drehzahlen" handle. Man darf sehr gespannt auf die weitere technische Analyse des Problems und Klärung der Zusammenhänge mit New World sein.Siehe auch:
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