Apple soll neuen High-End-Monitor mit eingebauter iPhone-CPU planen
Der US-Computerkonzern Apple soll an einem neuen High-End-Monitor arbeiten, der mit einem eingebauten ARM-Prozessor der Oberklasse ausgerüstet ist. Soweit bisher bekannt, handelt es sich um einen eher hochpreisigen Bildschirm, der für professionelle Anwender gedacht ist.
Wie 9to5Mac von eigenen, gut informierten Quellen erfahren haben will, arbeitet Apple derzeit an einem neuen externen Display, das mit einem eigenen ARM-Prozessor ausgerüstet sein wird. Außerdem soll eine Recheneinheit für die Verarbeitung von KI-Daten mit integriert sein. Der Codename des Projekts lautet angeblich "J327".
Durch die Integration eines relativ leistungsfähigen ARM-SoCs wie dem Apple A13 könnte Apple bei dem neuen Bildschirm einige Rechenaufgaben für die Bildausgabe vom angeschlossenen Rechner "in" den Bildschirm verlegen und so die CPU des Host-Systems entlasten. Letztlich könnten sich die Pläne von Apple auch noch ändern, so dass nicht sicher ist, dass das hier beschriebene Projekt auch zur Einführung eines kommerziellen Produkts führt.
Apple hatte sein Thunderbolt Display im Jahr 2016 vom Markt genommen. Wenig später kamen Gerüchte auf, wonach der Hersteller an einem Bildschirm mit integrierter Grafikeinheit arbeiten sollte. Letztlich bewahrheiteten sich diese Spekulationen aber nicht, sondern Apple brachte das Pro Display XDR auf den Markt. Der hochpreisige Monitor wird vor allem im professionellen Bereich eingesetzt und ist zu Preisen ab rund 5500 Euro zu haben.
Auslagerung von Grafikaufgaben in den Bildschirm?
Den Quellen der Kollegen zufolge soll der neue Monitor einen Apple A13-SoC integriert haben, also den gleichen Chip, der auch in den Smartphones der iPhone 11-Serie im Einsatz war. Noch ist unklar, welchen Einsatzzweck das neue Display haben wird. Zuletzt gab es bereits einige Gerüchte, laut denen Apple eine günstigere Variante seines Pro Display XDR planen könnte. In diesem Fall dürfte es sich nach Einschätzung der Quellen aber eher um ein Nachfolgeprodukt des Pro Display XDR handeln.Durch die Integration eines relativ leistungsfähigen ARM-SoCs wie dem Apple A13 könnte Apple bei dem neuen Bildschirm einige Rechenaufgaben für die Bildausgabe vom angeschlossenen Rechner "in" den Bildschirm verlegen und so die CPU des Host-Systems entlasten. Letztlich könnten sich die Pläne von Apple auch noch ändern, so dass nicht sicher ist, dass das hier beschriebene Projekt auch zur Einführung eines kommerziellen Produkts führt.
Apple hatte sein Thunderbolt Display im Jahr 2016 vom Markt genommen. Wenig später kamen Gerüchte auf, wonach der Hersteller an einem Bildschirm mit integrierter Grafikeinheit arbeiten sollte. Letztlich bewahrheiteten sich diese Spekulationen aber nicht, sondern Apple brachte das Pro Display XDR auf den Markt. Der hochpreisige Monitor wird vor allem im professionellen Bereich eingesetzt und ist zu Preisen ab rund 5500 Euro zu haben.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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